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    Review: Ace Frehley – ANOMALY DELUXE

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    Review: Ace Frehley – ANOMALY DELUXE

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    ace frehley anomalyGengis Khan kontra Space Bear: Deluxe-Ausgabe von Ace Frehleys fünftem Solowerk.

    Als Kiss kürzlich bei ihrer Welttournee auch Germoney beehrten, stolzierte Gitarrist Tommy Thayer in exakt identischer Schminke und im gleichen Outfit umher wie einst Originalmitglied Ace Frehley. Im Publikum waren nicht wenige Fans mit T-Shirts am Leib, die Frehleys Konterfei trugen. Ge­­nügend Abnehmer für die Deluxe-Neuauflage seines fünften Solowerks ANOMALY (2009), das seit einiger Zeit nicht mehr offiziell erhältlich war, dürften sich also finden. Zumal das erste Studiomaterial seit TROUBLE WALKIN‘ (1989) und das beste seit dem selbstbetitelten Platindebüt (1978), das Frehley parallel Kiss-Schlagzeuger Eric Carr, Pantera-Gitarrist Dimebag Darrell und Sechssaitenpionier Les Paul widmete, sowohl ein solides Hardrock-Fest für Kiss-Fans der frühen Stunde ist, als auch als Komponisten-Sternstunde rüberkommt: Da konterkarieren die auf den Punkt gebrachten selbstverfassten Rockkracher ›Pain In The Neck‹, ›Space Bear‹ und ›Sister‹ mit einer flott arrangierten Cover-Version von Sweets ›Fox On The Run‹. Der Dampframmen-Opener ›Foxy & Free‹ entstand in Kol­laboration mit Ex-Skid-Row-Sänger Sebastian Bach, die augenzwinkernde Vergangenheitsbewältigung ›Outer Space‹ im Gespann mit Jesse Mendez und David As­­kew. Zwischen Akustik- und E-Gitarren-Impressionen oszillierte das sinistre ›Genghis Khan‹, die Alkohol­beichte ›A Little Below The Angels‹ funktionierte als sachte Akustikballade mit Orgeleinschüben. Mit Vogelgezwitscher unterlegt war schließlich das finale Instrumental ›Fractured Ornaments‹ mit übereinandergelegten Gitarrenspuren. Drei bislang unveröffentlichte Session-Nummern dienen als Bonustracks.

    8/10

    Ace Frehley
    ANOMALY DELUXE
    STEAMHAMMER/SPV

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