Plattensammler: Elin Larsson (Blues Pills)

Elin Larsson, die goldene Frontdame der Blues Pills, stellte jüngst mit dem Live-Album LADY IN GOLD – LIVE IN PARIS ihre Sangeskünste unter Beweis. Hier verrät sie, welche Alben welcher großen Ladys ihre Stimmentwicklung maßgeblich beeinflussten.

Marsha Hunt
WOMAN CHILD (1971)


Marshas Gesicht auf dem Cover dieser besonderen Mischung aus Funk, Blues, Rock und Soul zieht einen komplett in ihren Bann – was für eine Schönheit! Sie hat diesen ganz besonderen Ton und eine so fließende Phrasierung. Was ich aber ganz besonders an ihr bewundere, sind ihr Rhythmus und ihr Vibrato. Sie war immer eine riesige Inspiration für mich. Falls ihr sie noch nicht kennt, kann ich euch nur empfehlen, das zu ändern!

Alabama Shakes
Sound & Colour (2015)


Brittany ist dermaßen talentiert – so sehr, dass man vor Neid krank werden könnte (im positiven Sinne, natürlich). Sie spielt Gitarre, singt und schreibt Songs wie keine Zweite. Wenn ich diese Platte höre, ergibt alles auf der Welt wieder einen Sinn. Ihre Stimme schneidet einem ins Fleisch und man bekommt eine Gänsehaut. Ein echtes Meisterwerk. Ich hoffe sie und ihre Band einmal live sehen zu können.

Joni Mitchell
BLUE (1971)


Diese Platte höre ich immer, wenn ich nach einer langen Tournee nach Hause komme. Sie lässt mich ruhig werden und gibt mir das Gefühl, wirklich daheim zu sein. Niemand reicht an Joni heran. Sie beherrscht eine faszinierende Phrasierung und ihre Texte versetzen mich in Erstaunen. Sie ist eine unglaubliche Songwriterin. BLUE ist mein Lieblingsalbum von ihr.

Aretha Franklin
ARETHA NOW (1968)


Sie ist mein absolutes Kindheitsidol, Aretha Franklin ist die Königin! Sie ist unerreicht und einzigartig, im wahrsten Sinne des Wortes eine lebende Legende. Ich liebe so viele ihrer Alben, aber dieses hier ist das, das ich bis heute am häufigsten höre. Nicht ohne Grund kennt auf diesem Planeten wohl jeder musikinteressierte Mensch diese Lady und ihre Gesangskunst.

Kate Bush
THE KICK INSIDE (1978)


Ein Wunderkind und ein wahres Genie. Sie konnte schon als Teenager Lieder schreiben, wie sie viele Musiker Zeit ihres Lebens nicht zustande bringen. Ihre Sachen sind progressiv und doch eingängig, manche haben diese Düsternis und klingen dennoch verrückt fröhlich. Unser Album LADY IN GOLD wurde von ihrer Art des Textens inspiriert. Zumindest versuchten wir, da irgendwie ranzureichen.

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