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Noctum – FINAL SACRIFICE

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NoctumWillkommen im Doom-Gruselkabinett.

FINAL SACRIFICE erzählt eine in neun Kapitel/Songs unterteilte Horrorgeschichte. Dementsprechend sinister schreiten Noctum musikalisch ans Werk: Auf den Spuren von Black Sabbath, Pentagram, Candlemass, Count Raven, Witchfinder General, In Solitude und Ghost zimmern die Schweden ein schaurig-schönes Kabinett. Die Fusion aus Doom Rock und Heavy Metal funktionierte bereits auf dem 2010er-Debüt THE SÉANCE und der 2011er-EP THE FIDDLER prächtig. FINAL SACRIFICE katapultiert Noctum auf die nächste Stufe: Die vordergründig simplen, tatsächlich aber äußerst raffinierten Kompositionen fahren noch zügiger in Mark und Bein und vermeiden etwaige Längen gänzlich. Der beste Beweis: Selbst das Instrumental ›Deadly Connection‹ schreit zu keiner Zeit nach der „Vorwärts“-Taste. Und die drumherum positionierten, durchgehend starken Iommi- (›The Revisit‹), Mercyful-Fate- (›Conflagration‹) und sogar The-Hellacopters-Huldigungen (›A Burning Will‹) erst recht nicht…

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