Florence & The Machine

-

Präsentiert

Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Florence & The Machine

- Advertisment -

Florence And The Machine 2011 @ Tom Beard„Ich schreibe keine E-Mails, habe immer noch einen Walkman und bewege mich am liebsten zu Fuß fort“, sagte Florence Welch einst in einem Interview. Klar, und am liebsten kommuniziert sie per Brieftauben! Die britische Sängerin mit den androgynen Gesichtszügen wirkt wie ein wundersames, aus der Zeit gefallenes Wesen. Aus dem Nichts tauchte die Kunst-Studentin vor drei Jahren in der britischen Popszene auf – und noch bevor das erste Album veröffentlicht war, nahm die Londonerin einen Brit Award als hoffnungsvolle Newcomerin entgegen. Das mit ihrer Band (als Florence & The Machine) eingespielte Debüt LUNGS schaffte es schließlich auf den Spitzenplatz der UK-Charts. Nach einem Auftritt bei den MTV Video Music Awards, der von knapp einer Milliarde TV-Zuschauern verfolgt wurde, war Florence Welch am nächsten Tag die meist gegoogelte Person weltweit. Plötzlich war die 25-Jährige, die heute noch bei ihrer Mutter lebt, in aller Munde.

Anfang dieses Jahres zog sie sich in die Abbey Road Studios zurück, wo mit Unterstützung von Produzent Paul Epworth (u.a. Adele) die Fortsetzung von LUNGS entstand. Während Welch auf ihrem Erstling das vorübergehende Ende einer Beziehung und Teenager-Probleme verarbeitete, geht es nun ums Erwachsenwerden: „Ich würde sa-gen, es ist ein Album von einer, die so langsam zu einer Frau heranwächst.“ Druckvolle Sounds dominieren die CD, die Texte sind reich an makabren Bildern. Die Vorab-Single ›What The Water Gave Me‹ – benannt nach einem Gemälde von Frida Kahlo –, in der der Suizid von Virginia Woolf thematisiert wird, liefert einen Eindruck davon. „Ich bin besessen vom Ertrinken. Diese überwältigende Kraft des Wassers fasziniert mich. Es ist wie das erste Mal verliebt zu sein“, sinniert Florence Welch.

Aufgewachsen mit dem Testosteron strotzenden Gitarrenrock, ließ sich Florence Welch für CEREMONIALS von starken Frauen wie Stevie Nicks, PJ Harvey und Kate Bush inspirieren. „Künstlerinnen sind bereit, ihre Verletzlichkeit zu zeigen. Das macht sie aus, diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke.“ Das macht auch Florence Welch zu etwas Besonderem. Mit der Theatralik von Lady Gaga, der Mystik von Kate Bush, dem Eigensinn von Tori Amos und der Stimmgewalt von Adele trifft sie genau ins Schwarze.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Werkschau: John Mayall

Der Pate des britischen Blues regiert seit einem halben Jahrhundert. Hier sind die Alben, die man nicht ablehnen kann.

Video der Woche: Montrose mit ›Bad Motor Scooter‹

Heute hätte Ronnie Montrose Geburtstag. Der Gitarrist gründete 1973 die Band Montrose mit einem gewissen Herren namens Sammy Hagar...

Steppenwolf: Todestag von Drummer Jerry Edmonton

Heute vor 27 Jahren ist Jerry Edmonton, Gründungsmitglied der Rockband Steppenwolf, gestorben. Am 28. November 1993 kam Jerry Edmonton, Schlagzeuger...

Meilensteine: Jimi Hendrix und eine brennende Gitarre

31. März 1967: Jimi Hendrix zündet im Londoner Astoria erstmals seine Gitarre an. Binnen Wochen nach Jimi Hendrix‘ Ankunft in...
- Werbung -

Rock-Mythen: Fleetwood Mac – Drama, Baby, Drama!

Es war eine vertonte Soap Opera: Als Fleetwood Mac 1977 ihren Megaseller RUMOURS veröffentlichten, lieferten sie nicht nur brillanten...

Blues Boom: Die stillen Stars – Beverly „Guitar“ Watkins (Teil 2)

Mit Unterstützung von Duffy und seiner Stiftung ging Watkins mit weiteren von Music Maker geförderten Künstlern auf Tour, darunter...

Pflichtlektüre

Henrik Freischlader

Die jungen Blueser sind ununterbrochen unterwegs – nicht nur...

The Beatles – MAGICAL MYSTERY TOUR

Unterhaltsamer als sein Ruf: der psychedelische TV-Film der Fab...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen