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Midnite City: Vampire, Voodoo, gute Laune

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Midnite City: Vampire, Voodoo, gute Laune

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„Vampire, Voodoo und Partys scheinen nicht wirklich zusammenzupassen, oder? Aber irgendwie tun sie das doch!“ Sänger Rob Wylde outet sich als Fan der fiktiven Blutsauger, und da ist er nicht der Einzige, wie er sich sicher ist: „Die Leute lieben sie einfach, ich weiß nicht warum“. Für den passenden Gruselfaktor im Video zur Single ›They Only Come Out At Night‹ vom neuen Album ITCH YOU CAN’T SCRATCH haben sich Midnite City deshalb in einem alten, viktorianischen Anwesen in der Nähe von Nottingham einquartiert.

Wyldes Idole, die L.A. Guns, haben immerhin ein ganzes Album zu besagter Thematik gemacht: HOLLYWOOD VAMPIRES. Doch musikalische Vorbilder wie die Guns, Def Leppard oder Danger Danger haben Midnite City als Inspirationsquelle nicht gereicht und so zeigt sich der Song auch stark beeinflusst vom Film „Lost Boys“. Im härteren Track ›Crawlin’ In The Dirt‹ hingegen tritt die Theatralik in den Hintergrund und reale Themen wie die Pandemieverbitterung werden reflektiert: „Ein bisschen Frustration dieser letzten anderthalb Jahre ist definitiv in dem Song. Ich denke, deshalb klingt er etwas gröber und kantiger, wir hatten einfach alle die Schnauze voll davon, keine Konzerte zu spielen“.

In Zeiten einer Pandemie, wenn das Schreiben neuer Stücke schwer fällt, weil die zündenden Ideen auf dem Sofa ausbleiben, bediente sich die Band bei den Erfahrungen von Freunden und beim Langeweile-Killer Netflix. Weitere Inspiration schöpfte er aus dem Liebeskummer eines Kumpels, wie auf ›Darkest Before The Dawn‹ zu hören ist. Ohne die Pandemie gäbe es die dritte Platte ITCH YOU CAN’T SCRATCH also nicht in ihrer jetzigen Form. Die letzten Monate bargen nämlich auch Vorteile: „Wir haben alles in fünf verschiedenen Studios aufgenommen, jeder für sich. Ich glaube, das hat uns geholfen, weil jeder wirklich sein eigenes Ding machen konnte“.

Als das Album dann mit Hilfe vieler Videoanrufe gemixt war, stellte sich die Frage nach einem Titel. Fest stand, es musste etwas mit Biss sein. Und weil Wylde es gerne seinen Vorbildern gleich tut und Phrasen aus eigenen Songs benutzt, setzte er sich mit den Texten hin und ging alles durch. ITCH YOU CAN’T SCRATCH blieb schließlich hängen. „Es ist einfach ein super Titel, irgendwie erinnert es mich ein bisschen an OPEN UP AND SAY… AHH! von Poison.“ Das unbezwingbare Jucken fasst zusammen, was Bands seit anderthalb Jahren nicht tun durften: „Wir konnten nicht spielen, wir konnten unsere Freunde nicht sehen – all das wurde zu diesem Jucken, das man nicht wegkratzen kann.“ Doch es gibt ein Licht am Ende des Tunnels: Für August ist eine Tour in Großbritannien geplant. Dafür haben die Fünf kürzlich zum ersten Mal geprobt. „Wir sind die ultimative Gute-Laune-Band und ich denke, die Feier wird nur noch größer, weil wir so lange weg waren.“

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