Review: Midnite City – ITCH YOU CAN’T SCRATCH

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Review: Midnite City – ITCH YOU CAN’T SCRATCH

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Haarspray und Kopfjucken

Die junggebliebenen Herren von Midnite City haben 2017 mit ihrem selbstbetitelten Debüt ein Ausrufezeichen in der Welt des Melodic-Rock setzten können. Nachdem der Nachfolger von 2018 etwas unterging, haben sich die Briten nun dazu entschlossen, einen kleinen Reboot hinzulegen. Mit neuem Label, Management und Booker will die Band mit einer Reihe neuer Songs wieder an den Erfolg ihres Anfangs anknüpfen. Mit ITCH YOU CAN’T SCRATCH erfüllen sie dieses Versprechen zumindest teilweise.

So gibt es zwar recht einprägsame Melodien und Refrains, 80er-Gitarren mit dezenter Keyboardunterstützung und dazu glattgebügelte Vocals in einer „AO-Hairmetal“-Aufmachung, aber außer dem Song ›Atomic‹, der stark an Def Leppards HYSTERIA-Zeit bzw. an ›Pour Some Sugar On Me‹ erinnert, sticht nicht allzu viel heraus, das nachhaltig das Prädikat „überdurchschnittlich“ verdienen würde. Aber sei es drum, knapp über 40 Minuten mit „nur“ gutem Poser- Rock sind auch schon ein Spaßgarant für Fans des Genres.

7 von 10 Punkten

Midnite City, ITCH YOU CAN’T SCRATCH, ROULETTE MEDIA

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