Imperial State Electric: Berlin, Ramones Museum & Magnet

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Imperial State Electric: Berlin, Ramones Museum & Magnet

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Imperial State Electric (1)Doppelschlag an einem Tag

Inzwischen beherbergt das Ramones-Museum weit mehr als nur rare Memorabilia der Gabba-Gabba-Hey-Kapelle, es ist ein Club, der Live-Rock’n’Roll vom Feinsten auf die Bühne bringt. Allein an diesem Tag spielen drei Bands unabhängig voneinander auf der Rampe zwischen legendären Postern, zerrissenen Jeans und weit gereisten Lederjacken. Eine der drei Bands ist Imperial State Electric oder „Imperial State Acoustic“, wie Frontmann Nicke Andersson lacht. Dicht gedrängt stehen Fans aneinander, nicht wenige tragen Hellacopters-Shirts im Andenken an Anderssons bahnbrechende Action-Rock-Band. Mit ›Can’t Seem To Shake It Off My Mind‹ beginnt die Sause, für die drei Mitglieder akustische Gitarren massieren und Trommler Thomas Eriksson die Snare mit Besen bearbeitet.

Trotz Stimmproblemen der Klampfe von Dolph de Borst ist das Publikum bester Stimmung, Ohrwürmer wie ›I Let You Down‹ und ›Uh Hu‹ folgen. Angesichts des Ortes, an dem man sich befindet, ist klar, was jetzt kommen muss. So erklingen Ramones-Evergreens wie ›She’s The One‹, ›I Just Wanna Have Something To Do‹ und das unvermeidliche ›The KKK Took My Baby Away‹. (Den Video-Mitschnitt des ISE-Auftritts findet man im Internet; Anm. d. Red.) Vier Stunden später treffen Fangemeinde und Band erneut aufeinander, diesmal ist es Zeit für die elektrische Version der Schwedenrocker. Sie starten mit dem stürmischen ›Are You Ready‹, einem Cover von Grand Funk Railroad, intonieren die unwiderstehliche Hymne ›Lee Anne‹ und das melancholische ›I Let You Down‹. Es gibt Boogie, Old Time Rock’n’Roll sowie zwei neue Songs vom kommenden dritten Album. Insgesamt ein toller Tag mit einer hart arbeitenden Band, deren Songs diese angenehme Frische haben, die ihresgleichen sucht.

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