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The Flying Eyes – LEAVE IT ALL BEHIND SESSIONS

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flying eyesKnietief in der Folk-Ursuppe.

Obwohl es sich bei The Flying Eyes aus Baltimore um eine vergleichsweise junge Band handelt, stehen sie knietief in traditionellen Fahrwassern. Die LEAVE IT ALL BEHIND SESSIONS entstanden zwischen den letzten beiden Alben und sind ein Interimswerk, bei dem es deutlich folklastiger als bisher zugeht. Tatsächlich arbeiten sie sich melodisch an der Ursuppe der amerikanischen Volksmusik ab und man fühlt sich, auch wenn sie ihre Songs größtenteils elektrisch verstärken, an den Soundtrack für „Inside Llewyn Davis“ aus dem letzten Jahr erinnert. Das ist schön anzuhören und sehr authentisch. Die windschiefe Stim-me von William Kelly begleitet die mal verhangenen (›Fireflies‹) und mal hymnischen Songs (›I’ve Seen The Rain‹), das politische Element fehlt hierbei zwar gänzlich, dafür wird man mit Spielfreude, aber auch einer gewissen Unver-bindlichkeit konfrontiert. In der Summe ein hübsches Album, bei dem es hilft, ein Faible für naive Lagerfeuerromantik zu besitzen.

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