ELVIS PRESLEY: Der Messias

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1929 wandert er als Andreas van Kuijk zwanzigjährig illegal in die USA ein und kommt zunächst bei einem Zirkus unter. Kurze Zeit später verkauft er 30 cm lange Hot Dogs, bei denen allerdings nur die Brötchen 30 cm lang sind und die Wurst sich auf die Zipfel an den Enden beschränkt.

Sein nächster Coup: Er streicht Spatzen gelb an und verkauft sie als Kanarienvögel. Schließlich tingelt er mit „Parkers tanzenden Hühnern“ umher – Hühnern, die auf einer heißen und mit Sägemehl bestreuten Platte zu Countrymusik „tanzen“. Weitere Stationen seines Wirkens: Hundefänger in Tampa, Florida, Wahlkampfhelfer für den Gouverneur von Louisiana (der ihm dafür 1948 den Ehrentitel „Colonel“ verleiht) und eine Verstrickung in einen Millionen-Dollar- Skandal um das 1951 verbotene Wundermittel „Hadacol“.

Dann plötzlich ist Parker erfolgreich als Manager tätig, zunächst für Minnie Pearl, Eddy Arnold, Hank Snow und den Westernstar Tom Mix. Nun schnappt er sich den jungen Elvis Preslesy, der sich auf Gedeih und Verderb in seine Hände begibt. Parker kassiert von allen Einnahmen zunächst fünfundzwanzig, später sogar fünfzig Prozent. Mit dem Wechsel seines Schützlings zum Plattenriesen RCA ebnet er jedoch den Weg für Elvis’ überregionale und schließlich internationale Karriere.

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