Mehr

    Def Leppard – Sänger Joe Elliott schwärmt von 1980er-Premiere im Studio

    -

    Def Leppard – Sänger Joe Elliott schwärmt von 1980er-Premiere im Studio

    - Advertisment -

    def leppard07 2008 - CMS SourceAls wir ON THROUGH THE NIGHT einspielten, war Rick Allen gerade mal 15 und ich 19 – und wir durften im Tittenhurst Park unser Debüt aufnehmen, also in dem Anwesen, in dem John Lennon gelebt hatte. Wir losten, wer in Lennons Schlafzimmer übernachten durfte – und ich gewann. Als wir mit unseren Aufnahmen begannen, waren Dr. Hook gerade dabei, ihre Sachen zu packen. Ihr Sänger Ray Sawyer, der Mann mit der Augenklappe, hatte jedoch noch Zeit für eine Runde Billard. Und ich schlug ihn! Ganz nebenbei brachte er mich auch noch dazu, das allererste Mal Gras zu rauchen…

    Schließlich gingen wir an die Arbeit. Tom Allon, der schon Erfahrung mit Judas Priest gesammelt hatte, war unser Produzent. Allons Ansatz lautete: Das Wichtigste bei den Aufnahmen ist Teamgeist. Also sorgte er für gute Stimmung – bei uns und bei sich selbst. Ich habe zu Hause noch ein Foto von ihm, wo er sich mit roten Bäckchen eine neue Flasche aufmacht… Wenn ich heute darüber nachdenke, wäre es wohl besser gewesen, keine so entspannte Atmosphäre zu schaffen. Es war wie ein Schulausflug, obwohl uns ein Bootcamp besser getan hätte. Dennoch ist ON THROUGH THE NIGHT ein respektables Album geworden. Ich mag ›Rock’s Brigade‹, auch wenn der Text dämlich ist. ›Overture‹ erinnert mich an Rush, hat aber einige wirklich coole Passagen. Bei Ufo haben wir auch geklaut – nämlich in ›When The Walls Come Tumbling Down‹. ›It Don’t Matter‹ hingegen deutet an, in welche Richtung wir künftig gehen wollten; der Song hätte auch auf PYROMANIA gepasst. Allerdings bekamen wir zunächst den Sound der Glocke nicht richtig hin. Also liefen wir in die Küche und schnappten uns einen Kessel. Und siehe da: Es funktionierte! Am nächsten Morgen gab’s aber Ärger. Wir hatten eine fette Delle hinterlassen, und die Köchin machte uns die Hölle heiß!

    Vorheriger ArtikelUFO – No Place To Run
    Nächster ArtikelRush – Permanent Waves

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

    Das Neueste

    AC/DC: Die Jungs sind zurück

    Jetzt ist es raus: AC/DC sind zurück und alle Mitglieder der BACK-IN-BLACK-Besetzung (außer Malcolm) sind wieder an...

    Die Geburt des Glamrock

    Als die 60er in die 70er Jahre übergingen, wurde der Rock ein bisschen arg ernst und verlor seinen Glanz....

    AC/DC: PWRUP…?

    Haben AC/DC gerade den Titel ihres neuen Albums verraten? Nachdem AC/DC gestern mit einem...

    AC/DC: Neues Coverartwork enthüllt?

    Erstmals seit langer Zeit passieren gleich mehrere Dinge gleichzeitig auf den Social-Media-Seiten von AC/DC.
    - Werbung -

    Live-Musik: Wie geht es weiter?

    Sind Drive-in-Gigs und Pay-per-view-Konzerte die Zukunft nach der Pandemie? Covid-19 hält die Musikwelt nach...

    Vibravoid: 30 Jahre Underground

    1990 nahmen Vibravoid in ihrer Heimatstadt Düsseldorf Kurs auf und segelten hinein in eine bewusstseinserweiternde Bandgeschichte, die...

    Pflichtlektüre

    Otis Redding: Gewinnt die Collector’s Edition von OTIS BLUE

    CLASSIC ROCK verlost drei der ganz neu veröffentlichten 2-CD-Versionen...

    Ab heute im Plattenladen

    Und wieder stehen ab heute einige Neuveröffentlichungen in den...
    - Advertisement -

    Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
    Für dich empfohlen