Deep Purple: Das sagt Ian Gillan zu Reunion mit Ritchie Blackmore

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Deep Purple: Das sagt Ian Gillan zu Reunion mit Ritchie Blackmore

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„Es ist zu spät“: Ian Gillan kann sich nicht vorstellen, bei Deep Purple wieder mit Ritchie Blackmore zusammenzuspielen.

Allen Deep Purple-Fans, die insgeheim noch auf eine Rückkehr Ritchie Blackmores zur Band setzen, macht Ian Gillan wenig Hoffnung. In einem Interview mit „Radio Rock“ bemüht der Sänger eine Analogie, um die Lage zu verdeutlichen:

„Stell dir vor, du bist geschieden, es gab Bitterkeit und Schwierigkeiten und viele Verwandte und Kinder waren betroffen… Dann heiratest du erneut und jemand sagt dir: ‚Wir wollen, dass du mit deiner alten Frau und deiner neuen Frau gleichzeitig zusammen bist und eine wundervolle Zeit hast.'“

Jeder kenne die Geschichte, so Gillan, „es ging abwärts, als Ritchie uns verließ, und als Steve Morse kam, ging es wieder aufwärts“.

Bei Deep Purple habe man sich nie daran gehalten, was finanziell ratsam wäre oder was die Fans wollen. „wir haben das gemacht, was sich am natürlichsten anfühlte, wir sind unserem Gefühl gefolgt und haben gehofft, dass das dem Publikum gefällt“.

Die Band hege keine Abneigung gegen Blackmore, sagt Gillan, doch für eine Wiedervereinigung sei es einfach „zu spät“. „Wir denken mittlerweile über das Ende nach.“ Er wolle nicht, dass „diese ganze verdammte Sache wieder von vorne anfängt“. Alle seien glücklich im Moment, „es hat aufgehört zu regnen, die Sonne scheint, lasst es uns genießen“.

Blackmore hat Deep Purple 1993 (wohl endgültig) verlassen, nachdem ihm zuvor schon ein Comeback geglückt war. Im vergangenen Jahr sagte der Gitarrist, er könne sich ein gemeinsames Konzert mit seiner Ex-Band vorstellen.

Unser großes Special zu Deep Purple in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK…

19 Kommentare

  1. Deep Purple ohne John Lord.?
    Blackmoore ist einer der besten Gitarristen aber eine sehr eigenwillige
    Erscheinung.
    Die Aera Deep Purple ist vorbei.

  2. Gillan hat vollkommen Recht . Ich bin seit 40 Jahren deep purple Fan ,die letzten 2 Alben waren super.Blackmore soll lieber Rainbow aufrechterhalten und sich vielleicht dort mit ein paar alten Kollegen ausleben .Ich denke eine dritte Reunion macht sonst alles kaputt.

  3. Das wäre schön…. Kommt aber zu spät, hätte er vor 10 Jahren machen sollen,als John noch unter uns war….vieleicht zum 40. Bühnen -Jubiläum….aber trotzdem wäre 1 Konzert eine Wiedergutmachung….

  4. tja, seh das wie Ian, es ist zu spät. Außerdem bin ich der Meinung dass die aktuelle Deep Purple Formation besser zusammenpasst als nie zuvor. Hab seid Steve Morse dabei ist viele Live Konzerte besucht und die Spielfreude und Harmonie auf der Bühne ist spürbar mit jedem Akkord.
    Ritchie konnte ich letztes Jahr live erleben mit seinen Rainbow… gut, aber die alten Purple Songs die gespielt wurden waren nur ein Abklatsch des Originals.
    Also lasst es und mach jeder sein Ding. Alle sind zweifelsohne Top-Musiker. Danke für all die Jahre der tollen Musik.

  5. Die Mark ll Besetzung war die einzig wahre – 69 bis 74.
    Alles, was danach kam an Material und Musikern hat mich nicht näher berührt.
    Meine Favoriten ’no one came‘ und ‚hard lovin man‘ z. B. waren leider immer unterbewertet und in dieser Zeit nicht live zu hören……

  6. Mit dem Ausscheiden von Ritchie Blackmore war Deep Purple für mich erledigt. Mit dem Tod von Jon Lord starb die Band dann endgültig. Steve Morse ist ein begnadeter Gitarrist aber halt nicht mal ansatzweise ein Ritchie Blackmore…..

  7. Ich liebe das göttliche Können von Steve Morse, aber die wilde und eigentümliche Spielweise und Creation von Ritchie. Ich habe ihn paar mal mit DP gesehen. Das ist halt ein Gebot.
    Viel mehr vermisse ich den Gott der Tasten, JOHN LORD! Don Airey ist gut, aber nur 2nd place hinter John.
    Aber viel wichtiger ist, das die Jungs sich verstehen und ein gutes Team sind! Der Erfolg gibt Ihnen Recht!
    Hoffe auf noch paar tolle Konzerte mit diesen perfekten Ausnahme Musikern!

  8. Wenn Gillen besser singen würde wäre Blackmore nich gegangen.
    Wenn Ritchie ein Konzert mi DP spielen würde wäre das ein Supper ereignis der Rockgeschichte
    Gruss
    Kale9

  9. Morse und auch Don Airey sind gute Alternativen zu Blackmore und Lord. Das große Problem der Band ist meiner Meinung nach eher die kaputte Stimme von Ian Gillan.

  10. ein Gig mit Richie Blackmore wäre ein großes historisches Spektakel, dem ich zu gerne beiwohnen wollen wüde.
    Ich war leider erst auf einem Konzert von Deep Purple, vor einigen Jahren in der Stadthalle in Fürth, 96 ode 97 war das, leider nicht mehr mit Blackmore. Steve Morse ist ein begnateter Gitarrist, zweifelsohne, mittlerweile auch schon länger dabei als Richie, aber Richie Blackmore ist Deep Purple, gemeinsam mit Gründer John Lord, nebst dem letzten Urmitglied Ian Paice. Roger Glover hat mit seinem Bass, genauso wie Ian Gillan, die Band geformt. MK2 war die beste Besetzung. – Siehe aber auch mal die Urbesetzung mit Rod Evans stimme und Nick Simper am Bass (der aber kaum erwähnenswert wurde) haben die Band geprägt, wie z.B. mit ihrem Beatles Cover „Help“, den ich allzugern mal live erleben würde, Hey Joe und Hush (Cover) nebst eigenen erfolgreichen Songs…. dies war Werk von Blackmore und Lord.
    Blackmore in einer Abschiedstournee (oder wie auch imer) wäre mein größter Traum der wahr werden könnte. Alledings verließ er schon mal während einer Tourne die Band. Und dies müsste absolut gesichert werden, dass dies nich noch einmal passiert. Er müsste seinen Sturkopf, insbesondere gegenüber Gillan, zügeln.

    Faktus: Spielt Deep Purple mit Richie Blackmore, hoffe ich, dass dies auch in meiner erreichbaren Nähe (am besten in Kempten/Allgäu) geschieht, und ich werde mit aller Begeisterung hin gehen, auch Fotos machen, und ganz schwer hoffen Backstage zu gelangen. Einmal Blckmore und Glover (ich bin selbst Bassist) die Hand reichen, wäre für mich das höchste aller Gefühle

  11. Die Chance wurde längst verpasst.Ohne Jon Lord?Nee.“Jon Lord´s Traum“(ca. 2002) wäre toll gewesen:1-2 Konzerte mit ALLEN lebenden Mitgliedern,mit ROD EVANS & NICK SIMPER.

  12. Natürlich bin ich auch Fan der alten Mark II- Besetzung -wobei ich D. Coverdale auch gut fand ,vorallem mit
    Whitesnake. Ich war aber vor wenigen Jahren in einem Konzert mit der aktuellen Besetzung, und sie waren wirklich klasse! Airey ist von J.Lord nicht zu unterscheiden, und Steve Morse hat einfach Spass am Gitarrespielen, er geht derartig virtuos ab ,daß ich meine eigene Klampfe zuhause erst mal in die Ecke geworfen habe ( bin selbst Musiker). Also es ist nicht ganz fair immer nur am alten zu hängen. die Purples haben sich weiterentwickelt, und blackmore ist ein ganz schön alter mann inzwischen, auch spielerisch hat er wohl seinen Zenit hinter sich gelassen.

  13. Das, was heute unter dem Namen Deep Purple unterwegs ist, hat mit Deep Purple nichts, aber rein gar nichts mehr zu tun. Da sind vielleicht Musiker versammelt, die mal dazugehört haben.

    Für Deep Purple wie ich es kenne und liebe fehlen die Energien von Lord und Blackmore, jeder dieser beiden Genies hat DP getragen und gleichzeitig fliegen lassen.

  14. Hallo Fangemeinde,

    Ich stimme allen denen bei, die sagen „es ist zu spät für eine Reunion“, aus meiner Sicht aus zwei Gründen.
    1. Beide, Ritchie und Ian, haben ihren Zenit weit überschritten wobei Ian zumindest mit den letzten beiden Studienalben und seiner mittlerweile sonorigen Stimme mit „Vincent Price“ und „The Suprising“ absolut geniales Material abgeliefert hat.
    2. Ein letzter Gig, wenn man die letzten Live-Auftritte von Ritchie gesehen hat, wäre vermutlich nur eine herbe Enttäuschung für alle die seinen virtuosen Auftritte auch noch mit Blackmores Night gesehen/genossen hat. Ich erinnere nur an „Paris Moon“ von 2006.

    Nicht falsch verstehen, ich verehre beide! Sie und ihre Musik haben mich mein Leben lang begleitet und begeistert aber jetzt ist einfach „Infinite“. Lasst uns beide in Kombination bei Deep Purple zu ihren besten Zeiten in Erinnerung behalten und nicht durch einen finalen Gig, welcher egal ob einigermassen ok oder Grotten schlecht“ vermutlich all das bestätigen würde, was wir alle im Grunde befürchten … eine Mark II Reunion 20!?, welche besser nie stattgefunden hätte!

    Sorry Guys, but that‘s it. Cheers, Joerg

  15. Nachtrag zu 2.
    Vor allem, wenn man bedenkt, dass Steve Morse und Don Airey bei Live-Auftritten zu 80% die Setlist bestimmen, weil Ian‘s Stimme versagt. Wie soll Ritchie diesen Part stemmen? Seine Soli bei den aktuellen Live-Auftritten finden ja auch so gut wie gar nicht mehr statt bzw. fehlt die Begeisterung/Virtuosität, welche Steve Morse trotz Manschette immer noch mitbringt!

  16. Schade das renommierte Musiker nicht den richtigen “ Endzeitpunkt “ finden . Niemand ist vor Alterserscheinungen geschützt ( D. Coverdale verliert die Kraft in der Stimme , B. Johnson sein Gehör , K. Meine war immer überbewertet u.s.w. ) . Es ist lächerlich , dann eine Farewell – Tour zu propagieren und diese dann endlos in die Länge zu ziehen. Das riecht dann nur noch nach Kasse machen….- Übrigens haben die Stones nie gesagt , das Sie auf Abschiedstour gehen . Das wird wohl irgendwann passieren ( Ch. Watts ist fast 80 Jahre alt ) aber ich denke Sie werden den Fans ehrlich mitteilen , wann es vorbei ist.

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