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The Band – MUSIC FROM BIG PINK

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The Band Music From Big PinkKommt langsam, aber gewaltig: ein Meilenstein aus dem rosa Haus.

Was die ehemaligen The Hawks, seit 1965 Bob Dylans Begleiter, so alles drauf hatten, zeigten ja schon diverse Demos. Die zirkulierten fernab des Publikums seit 1967 bei Verlagen, Managements und Künstlern und sollten erst 1975 als THE BASEMENT TAPES offiziell das Licht der Welt erblicken. Das offizielle Debüt MUSIC FROM BIG PINK erfüllte die Erwartungen voll und ganz. Immerhin übte die subtile Überblendung aus Country, Folk, Rock, Soul und R’n’B einen immensen Einfluss auf die Gegenkultur der späten sechziger Jahre aus. Dass sich die Verkäufe nach Erscheinen im Juli 1968 weltweit im eher moderaten Bereich bewegten, passt ins Bild. So ist das eben häufig mit epochalen Werken. Daran konnten auch Musikerkollege Al Kooper und sein sachverständiges Plädoyer im US-Magazin „Rolling Stone“ nichts ändern. Immerhin gelang der von Robbie Robertson komponierten Singleauskopplung ›The Weight‹, wenig später von zahllosen Interpreten und Bands gecovert, Aufmerksamkeit auf das Album zu lenken, das mit ›Tears Of Rage‹, ›I Shall Be Released‹ und ›This Wheels’s On Fire‹ drei von Dylan zum Teil co-komponierte Songs enthielt und sich schließlich auf Rang 30 der US-Charts platzierte. In weiten Teilen wurden die elf Songs, darunter auch die Coverversion ›Long Black Veil‹, in jenem geräumigem Kellergeschoss des pinkfarbenen Hauses in West Saugerties konzipiert, das sich Rick Danko, Richard Manuel und Garth Hudson teilten. Die finalen Aufnahmen entstanden dann mit Schlagwerker Levon Helm und Robbie Robertson doch in richtigen Studios in New York und Los Angeles.

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