Deep Purple – DEEPEST PURPLE – THE VERY BEST OF DEEP PURPLE 30TH ANNIVERSARY EDITION

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Deep Purple – DEEPEST PURPLE – THE VERY BEST OF DEEP PURPLE 30TH ANNIVERSARY EDITION

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DeepPurpleVon der Wiege bis ins Trotzalter: Entwicklungsjahre des Hardrock-Urgesteins in Bild und Ton.

Selbstverständlich sind sämtliche Singles und Alben des britischen Quintetts in den vergangenen Dekaden gleich mehrmals auf Vinyl und CD erschienen – multimedial im Angebot waren Purple-Klassiker der Jahre 1968 bis 1976 allerdings noch nie. Für die 30TH ANNIVERSARY EDITION von DEEPEST PURPLE – THE VERY BEST OF DEEP PURPLE leistet sich die EMI einen doppelten CD/DVD-Hybriden, der penibel die Entwicklungs-jahre des Hardrock-Urgesteins festhält. Einziges Manko bei der CD ist die mangelnde Chronologie, wenn Mark 2 mit ›Black Night‹ startet, aber dann nach drei Songs mit ›Hush‹ von Mark 1 zurückblendet.

Inhaltliche Konfusion herrscht auch bei den restlichen der ins-gesamt 16 Tracks, die Single-A- und B-Seiten wie ›Demon’s Eye‹, ›Smoke On The Water‹, ›When A Blind Man Cries‹, ›Woman From Tokyo‹, ›Burn‹, ›You Keep On Moving‹ mit den Key-Alben-Tracks ›Highway Star‹, ›Space Truckin’‹ und ›Child In Time‹ munter kreuzt.

Ebenfalls zeitlich nicht ganz akkurat, erfreut die DVD allerdings mit raren TV-Auftritten, Konzertmitschnitten und sogar neu kreierten Clips – Track-by-Track und mit süffisantem Un- derstatement kommentiert von Gründungsmitglied Jon Lord. Der Keyboarder lässt reichlich Insider-Infos einfließen, wenn er etwa Anekdoten über die erste US-Tournee, das Playback-Mimen im Deutschen Fernsehen, die Single-Auswahl in Purples Erfolgsphase und Dissonanzen im Aufnahmestudio zum Besten gibt.

Mehr als nur einen Nostalgieschauer erzeugen essenzielle Auftritte in TV-Musikshows wie Top Of The Pops (›Strange Kind Of Woman‹), Disco 71 (›Fire-ball‹), Music Today (›Demon’s Eye‹) und Beat-Club (›Highway Star‹). Schlichtweg unbezahlbar ist Purples Beitrag ›Speed King‹ aus Vicky Leandros’ ARD-Show „Ich bin“ von 1970 – eine opu-lente post-psychedelische Produktion des leider allzu früh verstorbenen WDR-Innovators Rolf Spinrads.

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