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The Darkness – PINEWOOD SMILE

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pinewood smileThe Darkness? Muss man mögen.

Sie haben immer noch den Schalk im Nacken und liefern mit PINEWOOD SMILE ein originelles und starkes Werk ab. Variantenreich und kurzweilig rocken sich die Herren um die Hawkins-Brüder durch zehn Nummern, von denen keine der anderen gleicht. Mal leicht proggig mit Queen-Anleihen, mal treibend und vorwärts rockend. Auch so richtig schön rifflastig in bester AC/DC-Manier haben es die Briten mit einem Song wie ›Solid Gold‹ immer noch drauf. Die Nummer dürfte live ein echter Crowd-Pleaser werden. Auch der flotte ›Southern Train‹ wird abräumen, wenn er über die Bühne rollt. Balladesk und emotional wird es dann mit ›Why Don’t The Beau­tiful Cry‹, bevor es riffig und rockig weitergeht. Dezent jazzig wird es mit ›Lay Down With Me, Barbara‹. Justin und Dan liefern gesanglich und instrumental gewohnt souverän ab und auch Neuzugang Rufus Tiger Taylor, Sohn von Queen-Drummer Roger, groovt kompetent und singt bei zwei Titeln. Apropos Singen – der hohe, immer noch gelegentlich ins Falsett gehende Gesang von Justin Hawkins war schon immer Geschmacks­sache. Aber gerade die ungewöhnlichen, mitunter schrillen Vocals sind ja schließlich das Marken­zeichen der bunten britischen Truppe mit dem Hang zu großen Sounds und großen Posen. Kommt vielleicht nicht unbedingt an das aufsehenerregende Debüt heran, ist von Hardrock-Massenware aber immer noch meilenweit entfernt.

7/10

The Darkness
PINEWOOD SMILE
COOKING VINYL/SONY

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