Babe Rainbow im Interview: Surfin’ Australia

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Babe Rainbow im Interview: Surfin’ Australia

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Babe Rainbow Angus Dowling Interview
Foto: Kristofski
Daheim in Australien surfen sie dreimal am Tag, dazwischen nehmen sie Alben auf wie gerade TODAY, das in einem Traumland zwischen luftigem Folkpop, lässigem Funk und karibischer Schwerelosigkeit spielt. Ein paar Fragen an den engelsgleich dreinschauenden Sänger Angus Dowling (im Bild rechts).
 
Interview: David Numberger
 
Eure Videos sehen aus wie ein Paradies voll Sonne, Meer, schicken jungen Menschen, Freunden, Familie, Style. Lebt ihr tatsächlich so?
Das ist genauso wie da, wo wir herkommen. Alle haben Babys, jeder ist blond, manchmal sieht es nach einer privilegierten weißen Kultur oder so was aus. Was es vermutlich auch ist. Aber das war keine bewusste Entscheidung, das sind einfach alles Freunde von uns.

Habt ihr je an eine Mode-Kollaboration gedacht?
Oh, yeah, etwas wie Gucci. Haha. Keine Ahnung. Wenn uns jemand fragen würde, ob wir Lust haben, klar. Viele der Surfermarken versuchen, Sachen mit uns zu machen, aber wir mögen die moderne Surfkultur nicht wirklich. Wir haben nichts dagegen, aber sie steht uns nicht.

„Wir haben rumprobiert, Weed geraucht, Wein getrunken, und dabei ein paar Songs gemacht.“

Ist es wahr, dass ihr euer eigenes Essen anbaut?
Ja! Ich lebe am Strand, aber Jack und Elliot aus der Band wohnen beide auf ihren Farmen. Dort wachsen Avocados, Macadamia, Obst, Gemüse. Wir essen alle zusammen, ich helfe ihnen dafür auf der Farm.

Wann habt ihr euch eigentlich kennengelernt?
Zu High-School-Zeiten beim Surfen, vor acht bis zehn Jahren. Jack, Elliot und ich haben dann irgendwann die Band gegründet, später kam Miles dazu, unser kleiner Drummer. Dann ist da noch unser schöner Freund aus Paris, Luca, der uns immer bei den Aufnahmen hilft. Er hat viele eigene Projekte und ist auf Tour nicht dabei.

Wie klingt euer neues Album?
Es ist wie eine japanische Playlist. Wir hatten uns davor ewig nicht gesehen, weil wir alle verreist und beschäftigt waren. Jack ist Vater geworden, genauso Elliot. Wir trafen uns im Studio und hatten nicht wirklich was geschrieben. Also haben wir rumprobiert, Weed geraucht, Wein getrunken, und dabei ein paar Songs gemacht. Mehr Konzept gabs da nicht, was passiert ist, ist passiert. Es sind viele Ideen drin, die sich über die Zeit angesammelt hatten. Momentan arbeiten wir schon ernsthaft am nächsten Album, das wird der Richtung, in die wir wollen, mehr entsprechen. Aber wir mögen das aktuelle schon auch sehr. Japanische Playlist deshalb, weil Leute aus Japan immer die besten Playlists machen.

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