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Black Stone Cherry – KENTUCKY

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black stone cherryNovizen aus der Provinz.

Das Südstaaten-Kaff, aus dem sie kommen, habe nur eine Ampel, erwiderte Black-Stone-Cherry-Frontmann Chris Robertson vor einigen Jahren auf die Frage, warum seine Band einen so eigenwilligen Sound verfolge. Bodenständigkeit ist also das Rezept des Erfolges. Besonders in England füllen die vier Mittdreißiger mittlerweile große Hallen. Aber auch in Deutschland können sie es sich leisten, sechs Wochen vor Erscheinen ihres fünften Albums zu touren. Nach dem letzten, sehr eingängigen MAGIC MOUNTAIN (2014) sind die Melodien zwar nicht gänzlich verschwunden, aber die gesunde Härte und Abwechslung der ersten beiden Alben wieder zurück. Black Stone Cherry, die einstigen Novizen aus der amerikanischen Provinz, haben ihr Songwriting weiter perfektioniert. Am besten ist das Quartett, wenn es seine Südstaaten-Wurzeln mit modernem Metal verbindet (›Shakin’ My Cage‹, ›Soul Machine‹). Aber auch die Cover-Versionen sind eine Spezialität: ›War‹ hebt sich im Vergleich zu den unzähligen anderen Versuchen wohltuend ab. Und den Humor darf man auch nicht vergessen: ›Cheaper To Drink Alone‹ ist jetzt schon einer der Songs des Jahres.

Black Stone Cherry
KENTUCKY
MASCOT/ROUGH TRADE
7/10

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