Reviews: Omega – Greatest Performances

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Reviews: Omega – Greatest Performances

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Hier hört man die ungarische Band live und in ihrer Heimatsprache.

Obwohl in den Siebzigern der deutschen Kraut Rock- Szene zugerechnet stammen Omega aus Ungarn. Das war vielen hiesigen Musikfans deshalb nicht bewusst, weil die Band ihre Veröffentlichungen außerhalb der Heimat mit englischen statt ungarischen Texten versah. Auf der Live-Doppel-CD GREATEST PERFORMANCES dagegen gibt es die insgesamt 26 Songs in Originalsprache, also ungarisch gesungen. Das wirkt mitunter etwas skurril, wenn man Stücke von HALL OF THE FLOATERS IN THE SKY (1975) oder TIMEROBBER (1976) bislang nur in englischer Sprache kann- te, stört aber nicht wirklich. Deutlich wird dagegen ein anderes Phänomen: Auch wenn diese Aufnahmen teilweise bis zu 30 Jahre nach der kommerziell erfolgreichsten Phase der Band aufgenommen wurden, weht dennoch der Geist der Siebziger: Schwere Orgelparts, lange Gitarrensoli, etwas hölzerne Drums, aber dennoch eine unerklärliche Magie, die von diesen Songs ausgeht. Höhepunkt ist eine rassige Nummer, die Fans als ›Help To Find Me‹ (vom 74er Album 200 YEARS AFTER THE LAST WAR) kennen: Besser waren Eloy oder Frumpy seinerzeit auch nicht.

 

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