Reviews: Slash feat. Myles Kennedy And The Conspirators

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Reviews: Slash feat. Myles Kennedy And The Conspirators

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APOCALYPTIC LOVE

Ein weiteres Album mit dem Gütesiegel „Slash“.

Mit APOCALYPTIC LOVE kommt Slashs zweites Solo- Album, das aber eine ganz andere Qualität hat als der namenlose Vorgänger: Diesmal ist es das Werk einer echten Band und das hört man ihm auch an. Gemeinsam mit Alter-Bridge- Sänger Myles Kennedy, der beim vergangenen Album seinen Gesang zu zwei Songs bei- gesteuert hat, entstanden nun 15 Stücke. Neben dem emotionalen Gitarrenspiel von Slash und der unverwechselbaren Stimme von Kennedy gewinnt das Album seinen besonderen Charakter durch die komplett live auf Tonband eingespielten Instrumentalspuren. Auch seine Soli spielte Slash zeitgleich mit seinen Bandkollegen ein. No Overdubs. Um diesen organischen Effekt zu verstärken, sind zwischen den Songs Geräusche zu hören, die üblicherweise penibel entfernt werden. No Noise Gate. So hört man die Musiker atmen, einzählen oder Slashs Armketten klimpern. Die Lieder, denen man ihre natürliche Geburt anhört, reichen von wütenden Rock’n’Roll-Walzen (›You’re A Lie‹, ›Shots Fired‹, ›Hard & Fast‹) über ergreifende Balladen (›Not For Me‹, ›Far And Away‹) bis hin zu einer von Funk infizierten Talkbox-Nummer (›Carolina‹).

 

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