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Ruben Block: LOOKING TO GLIDE

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Fear and Loathing in Blockland

In seinen schillernden Maßanzügen gehört Ruben Block als Frontmann der belgischen Bluesrock-Avantgardisten von Triggerfinger zu den wohl glamourösesten Erscheinungen, die die Musikszene in Benelux je hervorgebracht hat. Und auch auf seinem ersten Soloalbum zieht der Antwerpener nun alle Register in Sachen Exzentrik.

Auf Tracks wie ›Tripping Down‹, ›Lights‹ oder ›That’s Just The Way‹ verbindet er mal noisig schlurrende, mal funky knarzende Gitarren mit verzerrten HipHop-Beats, seltsamen Soundloops und seinem zwischen Falsett und purer Lässigkeit pendelnden Vocals zu einem spröden und doch irgendwie hypnotisierenden Breitwand-Mix, der in seiner verschrobenen Experimentierlust stark an Größen wie Beck, Everlast, Jack White oder The Kills erinnert. LOOKING TO GLIDE ist Ruben Blocks psychedelischer Soundtrack zu seinem ganz persönlichen Roadmovie, in dem der 51-Jährige geschmeidig von Paralleldimension zu Paralleldimension gleitet. Bewusstseinserweiterung auf Belgisch.

9 von 10 Punkten

Ruben Block/LOOKING TO GLIDE/PIAS/ROUGH TRADE

Ruben Block Looking To Glide

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