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Dead Poet Society – -!-

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Muskulöser Alternative-Rock, der die eine oder andere interessante Abzweigung nimmt

Das Debüt der Gruppe aus Los Angeles, die sich bereits 2013 auf dem Boston’s Berklee College of Music kennenlernte, besticht durch einen sehr heterogenen musikalischen Ansatz: Spoken-Word-Intros, Metallriffs, Indie-Hymnen, Stoner Rock, Blueselemente, Breitwandballaden – all das vereinen die Amerikaner auf der 16 Tracks umfassenden Platte. Trotz der vielen Genrespielarten ist ein eigenes Herz innerhalb der Band erkennbar, was vor allem an der wandelbaren Stimme – zwischen zart und aggressiv ist hier alles möglich – des Bandvorstehers und Zweitgitarristen Jack Underkoffler liegt. Teilweise an Jeff Buckley erinnernd, kann er das gesamte Spektrum postpubertärer Gefühlszustände abbilden. Mitunter sind diese in tiefes Moll getaucht, Emo lässt grüßen, Songtitel wie ›I Never Loved Myself Like I Loved You‹ deuten es an.

Die sehr nihilistischen Texte wirken ausgestellt, die Verzweiflung verkommt mitunter zur Pose, aber letztlich ist das unterhaltsames Schauspiel mit einigen guten Songs und deshalb verzeihbar.

7 von 10 Punkten

Dead Poet Society, -!-, SPINEFARM/CAROLINE

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