Review: Willie Nelson – THAT’S LIFE

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Review: Willie Nelson – THAT’S LIFE

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Willie Nelson huldigt nach MY WAY erneut seinem einstigen Kumpel Frank Sinatra

Eine Country-Legende ehrt eine Jazz-Legende – mehr Crossover geht kaum. Doch im Falle von Willie Nelson war und ist schon immer alles möglich. Und dass der coolste Sänger Nashvilles jetzt – erneut – seinen Cowboyhut vor Frank Sinatra lupft, ist ohnehin keine Überraschung. Schließlich verband die beiden höchst unterschiedlichen Unikate einst eine echte Freundschaft. Diese menschliche Verbundenheit plus einer gehörige Portion Respekt vor der Leistung des anderen schimmern auch in den elf Tracks von THAT’S LIFE durch.

Für die Aufnahmen der Songs aus dem Great American Songbook wie ›Luck Be A Lady‹, ›Nice Work If You Can Get It‹, ›I’ve Got You Under My Skin‹ oder von ›I Won’t Dance‹ (mit Diana-Krall als Duett-Partnerin) buchte Nelson die Capitol Studios in Hollywood – ein
legendärer Aufnahmetempel, in dem viele Sinatra-Hits entstanden. Wie in den SongVorlagen statteten Nelson und seine beiden Produzenten Buddy Cannon und Pianist Matt Rollings die Song-Klassiker mit reichlich Brimborium aus. Den aufwändigen Streicherund Bläserarrangements setzt Willie Nelson – und das macht den Reiz dieser Platte aus – perlende Läufe auf seiner altgedienten Akustik-Gitarre „Trigger“ gegenüber. Weitere Akzente setzt Mickey Raphael, Willies langjähriger Junge mit der Mundharmonika.

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