Mehr

    Wacken: Krokus live (01.08.)

    -

    Wacken: Krokus live (01.08.)

    - Advertisment -

    Krokus PressefotoWenn der Krokus zum letzten Mal blüht…

    Während die Metal-Welt in Wacken mit etwas Wehmut auf die letzte Festivalshow von Slayer auf deutschem Boden blickt, gab es bereits vor den Thrash-Göttern einen weiteren, emotional nicht minder berührenden Abschied auf dem Festival zu feiern: Auf ihrer Farewell-Tour, die am 7. Dezember mit einem allerletzten Konzert in Zürich endet, spielten die Schweizer Hardock-Haudegen von Krokus am Wacken-Donnerstag ihre letzte Show bei dem Open Air.

    Passenderweise erinnerte das Doublebassdrum-Intro beim Setopener ›Headhunter‹ dann eher an Slayer als an AC/DC, mit der Schweizer oft verglichen wurden. Dass Krokus aber immer schon mehr waren als AC/DC-Verehrer, stellten sie mit ihrem fulminanten wie abwechslungsreichen, 75-minütigen Set eindrucksvoll unter Beweis. Neben im Bandstil gespielten Covern von ›Rockin’ In The Free World‹, ›American Woman‹ (Guess Who) oder Dylans ›Quinn The Eskimo‹ waren es die unnachgiebig nach vorn gedroschenen Riffrocker wie ›Hoodoo Woman‹ oder ›Heartstrokes‹, die Krokus noch einmal richtig zum Blühen brachten.

    Dabei begeisterten vor allem die druckvoll, aber immer melodisch gespielten Gitarrenbreitseiten von Fernando von Arb und Ex-Asia-Gitarrist Mandy Meyer. Ein weiteres Highlight war die Ballade ›Winning Man‹, Lemmys Lieblingslied der Band, wie Krokus-Sänger Marc Storace erzählte und der verstorbenen Motörhead-Legende ein ›Rest in Peace‹ nachrief. Das haben sich Krokus nach einer feurigen Rock ’n ’Roll-Show wie dieser Ende des Jahres dann auch redlich verdient.

    Setlist:

    1. Headhunter
    2. Long Stick Goes Boom
    3. American Woman
    4. Hellraiser
    5. Winning Man
    6. Hoodoo Woman
    7. Fire
    8. Bedside Radio
    9. Rockin’ In the Free World
    10. Eat The Rich
    11. Easy Rocker
    12. Heartstrokes
    13. Drum Solo
    14. Quinn The Eskimo (Mighty Quinn)
    15. Outro/The Fish Cheer

    Kommentieren Sie den Artikel

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
    Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

    Das Neueste

    Video der Woche: Lita Ford mit ›Kiss Me Deadly‹

    Ein Rückblick auf den Größten Hit von Geburtstagskind Lita Ford. Lita Ford wird...

    The Flying Burrito Brothers: Konträre Cowboys

    Die psychedelischen Outlaws The Flying Burrito Brothers verbanden Rock mit Country. Damit ebneten sie den Weg für...

    Review: Ace Frehley – ORIGINS VOL. 2

    Space-Ace-Truckin' Wenn das Label befiehlt, dann macht der liebe Ace halt hinne, auch...

    The Jimi Hendrix Experience live: Fehmarn (04.–06.09.1970)

    Schlamm, Regengüsse und Bad Vibes: Excuse me while I kiss the sky! Es...
    - Werbung -

    So klingt CLASSIC ROCK #93

    In unserer immer aktuell zusammengestellten Playlist des Monats hört ihr, wie die neue Ausgabe von CLASSIC...

    Rock-Mythen: Jimi Hendrix – Todesfall in Notting Hill

    Am 18. September 1970 starb Jimi Hendrix in einem Londoner Hotel. Die Todesursache war schnell geklärt. Fragen aber blieben:...

    Pflichtlektüre

    Rückblende: Elton John & Leon Russell

    Früher waren sie verbitterte Konkurrenten. Dann verschwand der eine...

    Review: The Felice Brothers – LIFE IN THE DARK

    Die Americana-Spezialisten sind rockig und eingängig wie selten zuvor. Federnde...
    - Advertisement -

    Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
    Für dich empfohlen