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    Tyrannosaurus Rex – A BEARD OF STARS DELUXE EDITION

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    Tyrannosaurus Rex – A BEARD OF STARS DELUXE EDITION

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    T-REX+_Beard+of+Stars_+DeluxeDer Karrieredurchbruch: Als Tyrannosaurus Rex zu T. Rex mutieren.

    Umwegen über den Zeitraum von einer Dekade. Zwei Übergangsalben – in der Neuauflage jeweils auf Doppel-CD-Format erweiterte DELUXE EDITIONEN mit zahllosen Alternativversionen, Out-Takes und Demofassungen – demonstrieren die Transformation vom esoterischen Folk-Hippie-Poeten zum Federboa bekränzten King Of Glam Rock. Nach drei Folk-Akustik-Werken mit Wurzeln im Keltenmythos und der Antike, vollzieht sich mit A BEARD OF STARS allmählich eine Wende. Zusätzlich unterfüttert durch die Premiere von Mickey Finn, der den geschassten Ur-Perkussionisten Steve Took ersetzt. Erstmals seit kurzer Mitgliedschaft bei der Freak-Beat-Combo John’s Children im Jahr 1967 setzt Bolan auf 14 selbstkomponierten Songs dezent eine E-Gitarre ein. Ebenso exemplarisch für die Hinwendung zu eingängigeren Songformeln wie prophetisch für die glorreiche Zukunft steht die Single-Auskopplung ›By The Light Of A Magical Moon‹ mit hinzu gemischter Publikumshysterie aus der Konserve. Kürzere Verse, knackigere Hooks und ohrwurmige Refrains kennzeichnen ›Woodland Bop‹, ›Fist Heart Mighty Dawn Dart‹, ›Pavilions Of Sun‹, ›Great Horse‹ und ›Dragon’s Ear‹ in ihrer verwunschenen, tief im vormittelalterlichen Großbritannien verankerten Poesie. ›Organ Blues‹ hypnotisiert mit Harmonium und Tabla. Im finalen ›Elemental Child‹ fährt Bolan unter Hochspannung mittels Overdubs von Gibson Les Paul und Fender Stratocaster die Krallen aus, schließt Verzerrer mit Wah-Wah in Reihe – sein von Ehefrau June Child im Frühjahr organisierter Workshop bei Eric Clapton trägt Früchte. Noch stromlinienförmiger geriert sich im Dezember 1970 T. REX. Nicht nur der verkürzte Bandname dient als Indikator für den nahen Durchbruch. Auch die in zwei Versionen als Bonus beigefügte UK-Top-2-Single ›Ride A White Swan‹ kündet vom baldigen Aufstieg. Bolan rockt vehement auf ›Jewel‹ und ›Is It Love?‹, etwas verhaltener in ›The Visit‹ und ›Childe‹. Tolkien-Folk halten ›The Time Of Love Is Now‹, ›Root Of Star‹ und ›Suneye‹ parat. Mit Neueinspielungen von zwei Frühaufnahmen schließt sich der Kreis: ›The Wizard‹, Bolans erste Single von 1965, kommt hier in exzessiver Überlänge. Knapp und knackig hingegen ›One Inch Rock‹, eine weitere 45er von 1968. Ebenfalls integriert ist die Urversion der zwar geplanten, jedoch zu Lebzeiten Bolans nie vollzogenen ›The Children Of Rarn Suite‹.

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