Tim Buckley – STARSAILOR: THE ANTHOLOGY / TIM BUCKLEY / GOODBYE AND HELLO / HAPPY SAD / BLUE AFTERNOON / LORCA / TIM BUCKLEY DELUXE EDITION

-

Tim Buckley – STARSAILOR: THE ANTHOLOGY / TIM BUCKLEY / GOODBYE AND HELLO / HAPPY SAD / BLUE AFTERNOON / LORCA / TIM BUCKLEY DELUXE EDITION

Buckley, TimTim Buckleys Vermächtnis: Erinnerungen an einen tragisch gefallenen Engel.

Inzwischen nahezu in Vergessenheit geraten ist Tim Buckley, der 1975 mit 28 Jahren an einer fälschlich für Kokain gehaltenen Überdosis Heroin verstarb. Selbst in seiner US-Heimat wurde der Singer/Songwriter immer nur als Geheimtipp gehandelt, jüngere Generationen kennen ihn bestenfalls als Vater von Jeff Buckley, der ebenfalls verfrüht starb.

An den Sänger, Songschreiber und Gitarristen erinnern nun gleich drei Editionen, die vor allem Buckleys Wandlungsfähigkeit unterstreichen. Mit jedem seiner neun Studioalben vertiefte er sich in ein anderes Genre, wie das mit 34 Tracks bestückte Doppel-CD-Set STAR-SAILOR: THE ANTHOLOGY eindrucksvoll illustriert: von introspektivem Folk über Avantgarde, Experiment und Jazz bis hin zu Westcoast-Funk. Der Clou: Das aus vertragsrechtlichen Gründen derzeit nicht auf CD erhältliche sechste Werk STARSAILOR von 1970 ist hier zumindest in Auszügen zu hören. Eine noch größere Überra-schung bietet die ORIGINAL ALBUM SERIES von Rhino:
Neben dem Debüt TIM BUCKLEY (´66), den beiden famosen Psychedelik-Folk-Klassikern GOODBYE AND HELLO (´68) und HAPPY SAD (´69) sowie dem verkopften Meilenstein LORCA von 1970 findet sich hier auch das seit langem gestrichene ´69er-Werk BLUE AFTERNOON.

Vorbildlich auch die DELUXE EDITION vom Erstling TIM BUCKLEY: Die zwölf Stücke, darunter Perlen wie ›Song Of The Magician‹, ›Strange Street Affair Under Blue‹ und ›Grief In My Soul‹, sind in Stereo und Mono versammelt, dazu gibt es auf einer zweiten CD reichlich Bonusmaterial: zwölf Archivnovitäten namens „The Bohemian Demos“ sowie zehn weitere „Acoustic Demos“, mit denen sich Buckley 1965/66 bei diversen Plattenfirmen empfahl.

Warner

STARSAILOR: THE ANTHOLOGY: 10

Rhino/WEA

TIM BUCKLEY: 8
GOODBYE AND HELLO: 9
HAPPY SAD: 9
BLUE AFTERNOON: 10
LORCA: 10
TIM BUCKLEY DELUXE EDITION: 10

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Video der Woche: Creedence Clearwater Revival ›I Put A Spell On You‹

Happy Birthday John Fogerty! Das Mastermind von CCR wird heute 77 Jahre alt. Wenn man an Creedence Clearwater Revival denkt,...

Yes: Drummer Alan White verstorben

Alan White, Schlagzeuger von Yes, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Das teilte seine Frau in folgendem Statement...

Simon McBride: THE FIGHTER

Musterschüler in der „School Of Rock“ Gerade erst haben Deep Purple angekündigt, dass Gitarrist Simon McBride vorübergehend für ihren Stamm-klampfer...

Michael Schenker Group: UNIVERSAL

Eine gut geölte Maschine Michael Schenker befindet sich seit dem Michael-Schenker-Fest-Erstling RESURRECTION (2018) ohne Zweifel im zweiten Frühling seiner (Platten-)Karriere....

Def Leppard: DIAMOND STAR HALOS

Das funkelnde zwölfte Studioalbum zeigt die Truppe aus Sheffield kraftvoll wie eh und je Der Titel dieser siebten Platte des...

Rückblende: Stevie Nicks und Tom Petty mit ›Stop Draggin’ My Heart Around‹

Ein Song, den Tom Petty schon aussortiert hatte, wurde über Umwege zu einem Petty/Nicks-Duett – und dem massiven Singlehit,...

Pflichtlektüre

Mr. Big – Schmusekurs statt Kuschelrock

Ihre Reunion-Konzerte haben es bereits angedeutet: Mr. Big sind...

Fleetwood Mac: Die größte Seifenoper der Rockgeschichte

Als legasthenischer Schulabgänger und aufstrebender Schlagzeuger kam er im...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen