Foo Fighters: Taylor Hawkins im Interview

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Foo Fighters: Taylor Hawkins im Interview

Es ist nicht leicht, den ursprünglichen Schlagzeuger einer Band zu ersetzen. Oder der Schlagzeuger in der Band eines brillanten anderen Schlagzeugers zu sein.

Unsere gesamte Interview-Reihe mit allen Mitgliedern der Foo Fighters findet ihr in der aktuellen Ausgabe von CLASSIC ROCK.

Als Dave MEDICINE AT MIDNIGHT als das LET‘S DANCE der Foos ankündigte, was hast du da gedacht?
Wenn irgendjemand eine reine Rock’n’Roll-Platte machen will, dann ich. Also war ich zunächst etwas skeptisch. Als Dave sagte: „Lasst uns einen Tape-Loop machen“, war ich entsetzt – ich bin ein Trommler. Aber dann dachte ich: „Nun, Queen machten das auf THE GAME auch“. Ich war immer noch ein bisschen nervös: „Ist das zu modern? Zu dancig?“ Dann hörte es sich meine Frau an und sagte: „Nein, Mann, das ist eine Platte, die
fucking Spaß macht“.

Wo hast du Dave zum ersten Mal getroffen?
Ich traf ihn bei dieser Weihnachts-Show von [dem Radiosender in L.A.] KROQ, als ich mit Alanis Morissette spielte. Ich hatte richtig Bammel davor, zu ihm zu gehen und mit ihm zu sprechen, denn ich fand ihn supercool und dachte, ich bin ein Depp. Aber er sah mich vorbeilaufen und sagte: „Dude, komm her!“ Als ich sie das erste Mal sah, dachte ich mir: „Ich will ein Teil davon sein“. Aber ich wollte auch in 100 anderen Bands sein.

War es sicher, dass du den Posten kriegst, als der ursprüngliche Drummer William Goldsmith ausstieg?
Als ich mit ihnen abhing, schienen sie eine Band zu sein, und ich dachte, William würde für immer ihr Schlagzeuger bleiben. Aber er kam wohl nicht klar damit. Und es gab eine Zeit, wo ich fast nicht damit klarkam. Du setzt dich hin und da ist Dave Grohl, dieser unglaubliche Musiker und unglaubliche Schlagzeuger, der im Kontrollraum zuhört. Er versucht, nett zu sein und das ist er auch, aber er weiß auch, was er will. Ich sage immer, die Aufnahmen des Drumtracks für die Foo Fighters verkürzen mein Leben um eine Woche.

Du warst auch mit Rush-Drummer Neil Peart befreundet. Wie war er?
Er war 100 Prozent nicht wie ich. Er war eloquent, nachdenklich und gebildet, und etwas unbeholfen in Gesellschaft. Ich kannte ihn nicht allzu gut, aber gut genug. Ich hatte großes Glück, ein paar lustige Momente mit ihm zu teilen. (Aus CLASSIC ROCK #97)


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