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Seven Spires – GODS OF DEBAUCHERY

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Außen zart, innen bretthart

Wie hinterhältig! Mit dem nachdenklich-verträumten, wenig später episch, fast schon sakral anmutenden Beginn ihres dritten Longplayers lullen uns die Bostoner sehr effektiv ein. Allein die etwas nervöse Schlagzeugarbeit lässt die Misstrauischen vielleicht vermuten, dass gleich etwas komplett anderes passieren könnte. Und genau so kommt es dann auch, wenn die bereits schon mit Avantasia aufgetretene Adrienne Cowan ans Mikro tritt. Plötzlich bekommen wir nicht nur fiese Screams und Growls, sondern zwar immer noch breitwandigen, aber doch brettharten Sound um die Ohren gehauen. Mit seiner erstaunlich homogenen Melange aus progressivem Symphonic Rock mit melodischen Death- und düsteren Black-Metal-Elementen verleiht das Quartett Tracks wie dem Titellied oder ›Gods Amongst Men‹ eine beeindruckende Dynamik.

7 von 10 Punkten

Seven Spires, GODS OF DEBAUCHERY, FRONTIERS/SOULFOOD

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