Riot Horse – Endlich im Heimathafen

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Riot Horse – Endlich im Heimathafen

Manchmal dauert es, bis man seine Bestimmung findet. Andreas Sydow musste erst acht Jahre bei den schwedischen Thrashern Darkane rumbrüllen, bevor er mit Riot Horse endlich die Musik spielen konnte, die er von Herzen liebt: klassischen Hardrock mit eindeutiger Led-Zeppelin-Patina und jeder Menge Schmiss. Der Erstling THIS IS WHO WE ARE ist eine entsprechend launige Angelegenheit geworden.

riot horse 10„Ich habe mich im Thrash Metal nie wirklich zu Hause gefühlt“, gibt Andreas Sydow heute offen zu. Der Sänger, der von allen nur „Adde“ genannt wird, brüllte sich acht Jahre lang bei den Schweden-Thrashern von Darkane die Seele aus dem Leib, wollte aber eigentlich die ganze Zeit nur in einer Hardrock-Band singen. „Da komme ich schließlich her“, bekennt er. Darkane sei mehr oder weniger zufällig passiert und sollte immer nur vorübergehend sein gesangliches Zuhause sein. „Die Band fragte mich, ob ich mal für ein paar Gigs für ihren verhinderten Sänger einspringen könnte, und plötzlich lagen acht Jahre und drei tolle Alben hinter mir.“ Klar, auch er kann Slayer, Metallica, Anthrax oder Megadeth etwas abgewinnen, ist aber eigentlich ein Kind der 70er. „Seit ich Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin und Black Sabbath entdeckte, wusste ich, dass meine musikalische Suche beendet war.“

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