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Yes – THE ROYAL AFFAIR TOUR – LIVE FROM LAS VEGAS

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Konzert der 2019er Amerikatournee mit kleinen Durchhängern

Natürlich hat der Zahn der Zeit auch an Yes mächtig genagt: Die Gründungsmitglieder Chris Squire und Peter Banks leben nicht mehr, Sangesikone Jon Anderson hat die Band schon vor Jahren verlassen, und Tastenmeister Rick Wakeman gehört eh nicht mehr zum Stammpersonal. Bleiben Gitarrist Steve Howe und Schlagzeuger Alan White von der Originalbesetzung, plus mit Keyboarder Geoff Downes und Bassist Billy Sherwood zwei Langzeitmitglieder sowie mit Sänger Jon Davison ein Frontmann, der seit dem Einstieg vor acht Jahren seine Sache – bedenkt man den großen Schatten, in dem er steht – akzeptabel macht. Aufgenommen auf der 2019er Amerika-Tournee, konzentriert sich THE ROYAL AFFAIR TOUR – LIVE FROM LAS VEGAS auf Songs der Jahre 1970 bis 1980, mit den Höhepunkten ›Going For The One‹, ›I’ve Seen All Good People‹, ›Siberian Khatru‹, ›Roundabout‹ und ›Starship Trooper‹. So weit, so gut. Für leichte Irritationen sorgen allerdings Coverversionen von Paul Simons ›America‹ und John Lennons historischem Friedensappell ›Imagine‹, der durch Howes zittriges Gitarrensolo zusätzliche Schieflage bekommt. Ergo: Na ja …

6 von 10 Punkten

Yes, THE ROYAL AFFAIR TOUR – LIVE FROM LAS VEGAS, BMG RIGHTS/WARNER

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