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    Review: Tom Petty & The Heartbreakers – COMPLETE STUDIO ALBUMS VOL. 1 (1976 – 1991)

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    Review: Tom Petty & The Heartbreakers – COMPLETE STUDIO ALBUMS VOL. 1 (1976 – 1991)

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    tom-petty-the-heartbreakersLearning To Fly: Erster Teil einer zweiteiligen LP-Komplettretrospektive.

    DAMN THE TORPEDOS, das dritte Album von Tom Petty & The Heartbreakers, erreichte 1979 als erstes Werk des Quintetts eine Top-2-Platzierung in den USA und fuhr dank der Auskopplungen ›Refugee‹, ›Here Comes My Girl‹ und ›Don’t Do Me Like That‹ Dreifachplatin ein. Als klanglich aufgefrischtes 180-Gramm-Replikat findet es sich als eines von insgesamt neun Alben in der Sammelbox COMPLETE STUDIO ALBUMS VOL. 1 (1976 – 1991). Mit ihrem selbstbetitelten Debüt hatte die durch Bassist Ron Blair, Schlagzeuger Stan Lynch, Sologitarrist Mike Campbell und Keyboarder Benmont Tench komplettierte Truppe bereits im November 1976 reüssiert, die zehn knappen Rockskizzen (u.a. ›Breakdown‹, ›Fooled Again (I Don’t Like It‹, ›American Girl‹) mit Sixties-Byrds-Verweisen, Pettys Roger-McGuinn-Timbre und Südstaatenrock-Impressionen begeisterten vor allem das europäische Publikum. Auch die konsequente Fortsetzung YOU’RE GONNA GET IT (1978) mit den Ohrwürmern ›I Need To Know‹ und ›Listen To Her Heart‹ pries die Plattenfirma noch als „New Wave“ an. Erst mit dem durch Tenchs Keyboards stark im Southern Rock verwurzelten HARD PROMISES (1981) änderte sich die Taktik, mochten Petty und Co. auch die Londoner Modemeile ›Kings Road‹ glorifizieren. Stevie Nicks gastierte auf ›Insider‹, in ›The Criminal Kind‹ glänzte Campbells Slide-Fingerfertigkeit. Howie Epstein ersetzte 1982 den ausgeschiedenen Blair auf dem zwar soliden, aber unspektakulären LONG AFTER DARK. Erstmals kamen Synthesizer zum Einsatz. Als MTV-Favorit erwies sich ›You Got Lucky‹, was nicht verhinderte, dass die Umsätze schwächelten. Auf SOUTHERN ACCENTS (1995) sorgte Eurythmic Dave Stewart für Abwechslung durch Atypisches wie die Alice-im-Wunderland-Psychedelic in ›Don’t Come Around Here No More‹ oder die satten Soul-Bläser-Grooves von ›It Ain’t Nothin‘ To Me‹. Pettys Mitgliedschaft bei den Traveling Wilburys inspirierte 1987 auch das in einem Rutsch live im Studio aufgezeichnete LET ME UP (I’VE HAD ENOUGH): Bob Dylan co-komponierte den Stones’schen Opener ›Jammin‘ Me‹. Unglaubliches Fünffachplatin im Heimatland erzielte Petty mit seinem ersten Soloalbum FULL MOON FEVER (1989). Für das mit Hits (›Free Fallin’‹, ›I Won’t Back Down‹, ›Runnin‘ Down A Dream‹) gepflasterte US-Top-3-Werk bat Petty außer Co-Produzent Jeff Lynne, George Harrison, Roy Orbison, Del Shannon und Jim Keltner auch die Heartbreakers ins Studio. Lediglich zweifaches Platin erzielte 1991 das wieder unter dem Gruppenlogo veröffentlichte, abermals mit Lynne konzipierte INTO THE GREAT WIDE OPEN. Der Titelsong, ›Learning To Fly‹ und ›Out In The Cold‹ zählen bis heute zum Kernrepertoire.
    9/10

    Tom Petty & The Heartbreakers
    COMPLETE STUDIO ALBUMS VOL. 1 (1976 – 1991)
    GEFFEN/UNIVERSAL

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