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The Flaming Lips – AMERICAN HEAD

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Ein Trip hinein in die amerikanischen Wirrköpfe

Zuletzt machten die Flaming Lips durch ein irres Konzert auf sich aufmerksam: Die Band spielte ihren Hit ›Race For Prize‹ (in dem es um konkurrierende Wissenschaftler geht, die die Menschheit retten wollen) vor einem Publikum, das sich in riesigen Gummibällen vor Ansteckung schützte. THE SOFT BULLETIN heißt das klassische Album, auf dem der Song zu finden ist, und es ist eine gute Idee dieser Band, sich 20 Jahre danach wieder stärker auf den Sound von damals zu beziehen.

Nach allerhand guten und weniger guten Ideen, die Band zu erneuern, ist AMERICAN HEAD eine Platte der guten Erinnerungen: Da sind die wuchtigen Drums und jenseitigen Melodien, die Hymnen an die Menschlichkeit und bekloppten Weltall-Abenteuer. Vor allem aber sind da sehr gute Songs: ›Mother, Don’t Be To Sad‹ und ›My Religion Is You‹ sind herrliche Balladen, ›When We Die When We’re High‹ oder ›Mother I’ve Taken LSD‹ psychedelisch-verdrogte Song-Halluzinationen. Alles angemessen durchgeknallt für ein Album, das AMERICAN HEAD heißt – aber zu großen Teilen wunderschön.

8 von 10 Punkten

The Flaming Lips, AMERICAN HEAD, PIAS/BELLA UNION/ROUGH TRADE

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