Review: The Chicks – GASLIGHTER

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Review: The Chicks – GASLIGHTER

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Top-Comeback der streitbaren Country-Ladies aus Texas

Die Political Correctness hat auch Nashville erfasst: Nachdem sich Lady Antebellum jetzt nur noch Lady A. nennen, brechen auch die Dixie Chicks mit ihrem Querverweis im Bandnamen zum alten Süden der USA und firmieren jetzt – passend zum neuen Album GASLIGHTER – als The Chicks. Unglaubliche 14 Jahre haben sich die drei Damen aus Texas für das neue Album Zeit gelassen – Epochen im schnelllebigen Musikbusiness. Ihre Qualitäten haben die zwölffachen Grammy-Gewinnerinnen aber nicht
eingebüßt. Ganz im Gegenteil! Die zwölf starken Songs lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Die ersten Tracks sind im angesagten Country-Pop angesiedelt (Titeltrack, ›Sleep At Night‹), in der Mitte wird es mit dem wütenden, politisch agitierenden ›March March‹ und dem aufwändig arrangierten ›Tights On My Boat‹ unkonventionell. Und zum Finale hin, so scheint es, finden Natalie Maine, Emily Robison und Martie Maguire mit harmonischen Country- und Bluegrass-Titeln ihren inneren Frieden (›Young Man‹, ›Set Me Free‹). Eine starke Rückmeldung!

8 von 10 Punkten

The Chicks, GASLIGHTER, SONY


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