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The Cadillac Three – BURY ME IN MY BOOTS

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cadillac three bury me in my bootsWeniger Rock, mehr Country.

Ursprünglich 2005 als Bang Bang Bang gegründet, nannte sich die Band kurze Zeit später bereits American Bang und veröffentlichte 2010 bei Warner Bros. Ihr gleichnamiges Debüt schwamm im Classic/Southern Rock-Fahrwasser und hatte mit ›Wild And Young‹ einen prächtigen Hit am Start. Nur knapp zwei Jahre später erschien die Formation, jetzt als Trio mit Jaren Johnston (Lead Vocals, Gitarre), Kelby Ray (Bass) und Neil Mason (Drums), zunächst als The Cadillac Black um wenig später final als The Cadillac Three zu firmieren.
Musikalisch hat sich auch einiges getan. Weitestgehend verschwunden sind die harten Rock-Roots (die nur noch ganz selten durchschimmern), vielmehr konzentrieren sich die Drei auf radiofreundliche Uptempo-Country-Hymnen (›The South‹, ›Soundtrack To A Six Pack‹, ›Party Like You‹) gepaart mit Rockballaden (›Runnin‘ Red Lights‹, ›Drunk Like You‹, ›White Lighning) und traditionellem Southern-Folk (das überschwengliche ›This Accent‹, ›Slide‹, ›Peace, Love & Dixie‹). Mit diesem Potpourri ist die Band bereits als Gaststar in der Country-Seifenoper Nashville aufgetreten und einem größeren und mainstreamigeren Publikum vorgestellt worden – ein smarter Move. „›Bury Me In My Boots‹ and don’t forget the whiskey“ gibt die Marschrichtig unverhohlen vor – Party, gute Laune, jede Menge Gitarren und Alkohol. ›Grafitti‹, das Highlight des Albums, ist von poppiger Natur mit bemerkenswerter Strophe, das nachfolgende ›Buzzin’‹ verfügt über feine Slide-Gitarren und einen angedeuteten Chris Issak-Touch. Ein paar Stinkstiefel haben sich zwar auch eingeschlichen (›Ship Faced‹, ›Hot Damn‹), doch der Gesamteindruck ist durchaus positiv. Ein kurzweiliges country-eskes Sommer-Party-Album und um Klassen besser als beispielsweise die artverwandte letzte Kid-Rock-Platte.

6/10

The Cadillac Three
BURY ME IN MY BOOTS
BIG MACHINE/UNIVERSAL

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