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    Review: Tears For Fears – RULE THE WORLD

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    Review: Tears For Fears – RULE THE WORLD

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    Tears For Fears Rule The WorldEine der interessantesten Bands der 80er-Jahre blickt zurück.

    Tears For Fears waren schon immer ein bisschen anders, ein bisschen komplexer, ein bisschen mysteriöser und letztlich einfach auch ein bisschen besser als viele ihrer Zeitgenossen. Selbst am Anfang ihrer Karriere passte ihr Synthie-Wave nicht exakt in die damals gängigen Muster, sondern hatte mehr Biss, und der Megahit ›Shout‹ brachte seinerzeit selbst gestandene Rocker zum Mitgrölen. Auf SOWING THE SEEDS OF LOVE schwenkten sie dann auf blumige SGT.-PEPPER’S-Ästhetik, Psychedelic-light und Souleinflüsse um, verloren sich in den 90er-Jahren ein wenig in teils allzu blutleerem Breitwandpop, bis sie mit EVERYBODY LOVES A HAPPY ENDING erst recht auf warme, deutlich von den 60er-Jahren beeinflusste Klänge setzten. Ein faszinierender, vor allem aber immer noch und immer wieder hörenswerter Werdegang, auf dessen Happy End man allerdings auch weiterhin warten muss. Die zwei neuen Tracks auf dieser Best Of jedenfalls sind zwar absolut solide geraten, aber eben nicht unbedingt wichtige Einträge in den ansonsten oft so bemerkenswerten Katalog des britischen Duos. Die im Titel verkündete Weltherrschaft dürfte also erst einmal noch nicht anstehen, aber zumindest jeder einzelne der älteren Hits auf RULE THE WORLD legt nahe, warum Roland Orzabal und Curt Smith noch immer einen ganz besonderen Platz im Herzen vieler Menschen besetzen.

    8/10

    Tears For Fears
    RULE THE WORLD
    VIRGIN/UNIVERSAL

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