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Taming The Shrew – CURE

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Taming The Shrew Cure
Perlen aus der Domperle

Oh Regensburg, du grandiose Stadt. Nicht nur bist du wunderschön, nein, auch dein buntes Musikangebot erweitert sich im Laufe dieses Jahrzehnts um immer noch kostbarere Neuerscheinungen. Eines dieser Highlights ist definitiv der Debütnachfolger CURE von Taming The Shrew. Bei dieser Band stimmt sehr vieles: Die abwechslungsreichen Arrangements sind bestens durchdacht und klingen dabei trotzdem ganz intuitiv, der Sound oszilliert gewohnt fließend zwischen Psychedelic- und Blues Rock der alten Schule und scheut trotzdem nicht vor Modernität zurück, die Stimme von Sängerin Daniela ist kraftvoll (›Some Other Men‹), zur rechten Zeit zerbrechlich wie in ›Send Me Overseas‹ (das irgendwie den Touch einer gefühlvollen Elton-John-Ballade hat) und ihre Texte gehen tief wie immer. Die Orgel umschmeichelt warm das Zwerchfell, die Jamparts ergießen sich nicht nichtssagend ins Nirgendwo, sondern punktgenau direkt in die Seele des Zuhörers (›Cure‹ Ausrufezeichen!). Wen es gerade eher nach lockerer Unterhaltungsmusik giert, ist hier falsch. Wer sich nach abwechslungsreichem Rock’n’Roll mit Retroschliff und Substanz verzehrt, der sollte seine Sehnsucht von CURE heilen lassen.

7 von 10 Punkten

Taming The Shrew
CURE
MY REDEMPTION RECORDS/CARGO

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