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Steel Panther – HEAVY METAL RULES

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Steel Panther Heavy Metal Rules

Heavy Metal mit Cocktailschirmchen

Eingeläutet wird Steel Panthers neues Album passenderweise vom sogenannten Zebraman aus dem Kurzfilm „Heavy Metal Parking Lot“, der 1986 vor einem Judas-Priest-Konzert überzeugt behauptete: „Heavy Metal rules, all that Punk shit sucks“. Sein Schlachtruf wird sogleich von einem stechenden Synthie und ›All I Wanna Do Is Fuck (Myself Tonight)‹ abgelöst. Wie besagter Songtitel schon vermuten lässt, singen Steel Panther auch auf ihrem fünften Streich nicht plötzlich von Bienchen und Blümchen, sondern immer noch vom (nicht „von“) Vögeln, von Drogen, davon, wie geil Metal ist. Auch die musikalischen Kleider, in denen die textlichen Schweinereien stecken, sind bekannt: Harte, dafür aber super-groovige Riffs, 80er-Synthesizer, eingängige Melodien – Heavy Metal mit buntem Cocktailschirmchen eben. Kleinere Abweichungen wie das dramatische, ordentlich nach Queen riechende Einsprengsel in ›Always Gonna Be A Ho‹, die Akustiknummer ›I Ain’t Buying What You’re Selling‹ und eben doch immer wieder lustige Textzeilen über vergoldete Vaginen (klingt blöd im Plural, ich weiß) oder glutenfreies X-Tasy machen HEAVY METAL RULES durchaus hörenswert, an vergangene Blütezeiten wie auf FEEL THE STEEL oder BALLS OUT können die gamsigen Panther jedoch auch mit diesem Album nicht anknüpfen.

6/10

Steel Panther
HEAVY METAL RULES
MEMBRAN/SONY

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