Review: Sons Of Bill – OH GOD MA’AM

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Review: Sons Of Bill – OH GOD MA’AM

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SOns Of Bill Oh Good Ma'am

Bye, bye Sommer.

Obwohl es bisher durchgehend nur Positives von dem amerikanischen Roots Rock/ Alternative-Quintett zu berichten gab, transportieren Sons Of Bill auf ihrem neuen Album unterbewusst eine gute, wie auch eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Der Sommer muss in diesem Jahr leider ersatzlos ausfallen. Schade. Die gute: Mit OH GOD MA’AM geht der Frühling nahtlos in einen stimmungsvollen Herbst über, den die Band um die drei Wilson-Brüder Sam, James und Abe auf ihrem neuen Longplayer heraufbeschwört. Nachdem die aus Virginia stammende Truppe mit ihrem vierten Album LOVE & LOGIC vor drei Jahren den großen Durchbruch feiern konnte, gibt man sich heute um so nachdenklicher, melancholischer und geprägt von einer wahrhaft herbstlichen Schwermut, die sich wie ein spätsommerlich bunter Faden durch bilderstarke Songs wie ›Sweeter, Sadder, Farther Away‹, ›Before The Fall‹ oder ›Old And Gray‹ ziehen. Wem der Sinn dieses Jahr nicht nach überlaufenen Freibädern, Sonnenbrand und Mückenstichen steht, dem bieten die Sons Of Bill zumindest akustisch ein kühles, dunkles Plätzchen, bis die Tage wieder kürzer werden.

7/10

Sons Of Bill
OH GOD MA’AM
LOOSE MUSIC/ROUGH TRADE

Text: Nicko Emmerich

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