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Refuge – SOLITARY MEN

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Refuge Solitary Men

Ein Hoch auf die guten alten Zeiten.

Refuge? Der aufmerksame Metalfan erinnert sich: Richtig, das Rage-Lineup der Jahre 1988 bis 1993 wirbelte vor vier Jahren mit einem Live-Auftritt als Tres Hombres viel Staub auf – und brachte die Gründung von Refuge auf den Weg. Es folgten Festival-Auftritte der Herren Peavy Wagner, Manni Schmidt und Christos Efthimiadis und sogar Shows in Japan. Die überwältigenden Reaktionen auf das gespielte Rage-Material übertraf die kühnsten Erwartungen des Trios. Die logische Folge: Ein neues Album – das erste seit 25 Jahren in dieser Besetzung. Rage, ähem, Refuge haben es geschafft, auf SOLITARY MEN das Feeling vergangener Tage perfekt einzufangen. Ist es Speed-Metal, ist es Thrash, oder einfach nur gut ge­­schmiedeter Teutonen-Stahl? Egal, Refuge beherrschen das ruppige Riffing (›From The Ashes‹) genauso wie die melodische Hardrock-Nummer (›Waterfalls‹). Die selbst produzierte und von Dan Swanö gemixte Scheibe überzeugt mit genau den eigenständigen und abwechslungsreichen Kompositionen, die dem Ruhrpott-Dreier einst einen festen Platz in der deutschen Szene be­­schert hatten.

7/10

Refuge
SOLITARY MEN
FRONTIERS/SOULFOOD

Text: Matthias Bossaller

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