Review: Ray Wilson – UPON MY LIFE

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Review: Ray Wilson – UPON MY LIFE

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Ray Wilson Upon My Life

Ex-Genesis-Sänger mit einer 20 Jahre umfassende Werkschau und zwei neuen Songs

Retrospektiven und Best-Of-Compilations sind für Fans bekanntlich meist unattraktiv, da die meisten Stücke bekannt und die originalen Veröffentlichungen sowieso interessanter – da vermeintlich authentischer – sind. Bleiben also nur bislang unveröffentlichte oder neue Songs, die den Kaufanreiz erhöhen können. Im Fall von UPON MY LIFE des ehemaligen Genesis/Stiltskin-Frontmannes Ray Wilson hören diese „Leckerlis“ auf die Namen ›Come The End Of The World‹ und ›I Wait And I Pray‹, zwei Nummern, die wie gewohnt das große kompositorische Geschick und die süchtig machende Stimme des Schotten in den Mittelpunkt rücken – und darüber hinaus glänzend produziert sind. Bei den übrigen 26 Tracks dieses Doppelalbums handelt es sich um eine Werkschau der zurückliegenden 20 Jahre, die Scheibe ist somit frei jeglicher Genesis-Kompositionen. Dass die aufregende Zeit seiner Genesis-Jahre 1997 bis 1999 dennoch einen künstlerisch bleibenden Eindruck hinterlassen hat, zeigt der 51-Jährige in nahezu allen anschließenden Kompositionen. So gesehen ist es eigentlich schade, dass Banks und Rutherford sich damals nicht noch länger Wilsons großem Talent bedient haben.

7/10

Ray Wilson
UPON MY LIFE
JAGGY D/SOULFOOD

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