Review: Pearl Jam – LET’S PLAY TWO

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Review: Pearl Jam – LET’S PLAY TWO

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Pearl Jam Let's Play Two

Baseball und Rock’n’Roll.

Eine Botschaft findet sich mehrfach in LET’S PLAY TWO – Sport und Musik ha­­ben viel gemeinsam. Zumindest im Uni­versum von Eddie Vedder, Pearl Jams Frontmann und glühender Fan der Chi­ca­go Cubs. Sport und Musik sind Familie, Liebe, Loyalität, Gemeinschaft – das Streben nach Ein­klang und Melodie. Als Fan der Cubs, so Vedder im Film, musste man sich in Hoffnung ergehen und viele Niederlagen aushalten. Das änderte sich 2016 mit dem ersten Meistertitel nach 108 Jahren, ausgerechnet als sich Pearl Jam auf zwei Konzerte im Stadion der Cubs, dem Wrigley Field einstimmten. Der Film von Danny Clinch ist daher ebenso ein Zeugnis dieser grandios at­­mosphärischen Live-Shows, mit ihren Hits aus 25 Jahren, als auch ein filmisches Monument der Liebe zum Sport.

Immer wieder schneidet Clinch hinter die Kulissen der Baseball-Mannschaft und zeigt deren Ver­bandelung mit Pearl Jam. Wir begegnen Cubs-Manager Epstein, der im Clubhouse die von Vedder gestiftete Gi­­tarrenwand zeigt. Dann wieder sehen wir Ausschnit­te, wie Vedder, 18 Jahre jung, in einem Homevideo seine ‚Fans’ um das Stadion führt, Bilder vom ersten Auftritt in Chicago und einen Probe-Gig auf dem Dach von Ved­ders Lieblingskneipe. Ein beeindruckender, persönlicher Film der in unruhigen Zeiten das Positive betont – Fami­lie, Loyalität, Gemein­schaft. Im Sport und in der Musik.

8/10

Pearl Jam
LET’S PLAY TWO
Monkeywrench/Universal

Text: Lars Schmeink

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