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Nothing But Thieves – MORAL PANIC

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Indie? Alternative? Einfach gut!

Zu Beginn als Muse-Epigonen und Möchtegern-Radioheads abgetan, hatten Sänger/Gitarrist Conor
Mason & Co. mit ihrem 2017er-Zweitwerk BROKEN MACHINE schließlich ein eigenes Profil entwickelt; ein künstlerischer Wachstum, der sich beim Nachfolger nun noch verstärkt hat. Mit ›Unperson‹ steigen die
Briten furios ein und verbreiten mittels purer Energie sofort ein Gefühl von Dringlichkeit.

Bis zum sphärisch-sanften und lieblich verspielten ›Before We Drift Away‹, das einen schönen Abschluss als exakter Gegenpart zum nervösen Auftakt bildet, passiert hier jede Menge. ›Is Everbody Going Crazy?‹ etwa bietet einen in Verbindung mit düsterem Punkrock-Feeling kurios anmutenden Soul-Touch und gelingt dabei ganz hervorragend. Weitere Höhepunkte des vielschichtigen, dennoch wie aus einem Guss wirkenden Longplayers sind das mit Elementen von Dance Music spielende, dabei erstaunlich nachdenklich anmutende ›There Was A Sun‹, das pulsierende ›This Feels Like The End‹ und die berührende Halb-Ballade ›Free If We Want It‹.

8 von 10 Punkten

Nothing But Thieves, MORAL PANIC, SONY

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