Review: Nirvana – LIVE AT THE PARAMOUNT

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Review: Nirvana – LIVE AT THE PARAMOUNT

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Nirvana Live Paramount

25 Jahre danach.

Am 5. April 2019 vor exakt 25 Jahren starb Kurt Cobain. Der 5. April ist insgesamt kein guter Tag für die Mu­­sikszene Seattles. Auf den Tag genau acht Jahre später (2002) starb Alice-In-Chains-Frontmann Layne Staley. Doch damit nicht genug – weitere siebzehn Jahre später verschied am selben Tag auch Shawn Smith, der Sänger von Brad (Stone Gossards zweiter Band), Satchel und Pigeonhed. In seiner Gesamtheit war LIVE AT THE PARA­MOUNT bis zum DVD/Blu-ray-Release 2011, dem zwanzigsten Geburtstag von NEVERMIND, nicht erhältlich. Zwar gab es einige Auszüge auf den B-Seiten der Singles ›Lithium‹ und ›Come As You Are‹ beziehungsweise auf dem Live-Mitschnitt FROM THE MUDDY BANDS OF WISHKAH, dem Raritäten-Boxset WITH THE LIGHTS OUT und der Live-Kompilation LIVE! TONIGHT! SOLD OUT!, aber auf Vinyl erscheint der Auftritt aus dem „Paramount“ in Seattle an Halloween 1991 nun erstmalig.

Wenige Wochen nach der Veröffentlichung von NEVERMIND befindet sich das Trio Kurt Cobain, Dave Grohl und Krist Novoselic auf Tour, die Show in Seattle ist die letzte der laufenden US-Reise, bevor es nur vier Tage später in Europa weitergeht. Der Zeitplan ist straff, Pausen gibt es kaum. Die Band klingt roh, ruppig, angepisst, schafft es aber dennoch gleichzeitig charmant und auch melodisch zu klingen, sofern es denn passt.

Das Gros stammt folgerichtig von NEVERMIND, aber auch BLEACH-Tracks sind ausreichend vertreten und sogar Zukunftsmusik von IN UTERO ist mit ›Rape Me‹ bereits bedacht (drei Nummern der Zusammenstellung INCES­TICIDE runden das Paket ab). LIVE AT THE PARAMOUNT kommt als Dop­pel-LP im Klappcover mit Poster und Download-Card in Form des Backstage-Passes vom 31.10.1991.

7/10

Nirvana
LIVE AT THE PARAMOUNT
GEFFEN/UNIVERSAL

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