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Neal Morse – JESUS CHRIST THE EXORCIST

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Neal Morse Jesus Christ The Exorcist

Der gläubige Musiker widmet sich DEM Thema schlechthin

Ein monumentales Thema, eine Vision, ein großartiger Musiker/Komponist, zehn volle Jahre Entwicklung, dazu eine Plattenfirma mit der notwendigen finanziellen Unterstützung und namhafte Gäste wie unter anderem Ted Leonard (Spock’s Beard, Enchant), Nick D’Virgilio (Spock’s Beard, Big, Big Train), Jake Livgren (Protokaw) oder Matt Smith (Theocracy): Tausendsassa Neal Morse (Ex-Spock’s Beard, Transatlantic) hat ein Meisterwerk produziert. Inspiriert von der weltweit erfolgreichsten Rockoper „Jesus Christ Superstar“, hat der Amerikaner eine Art zeitgemäße Aufarbeitung mit neuen inhaltlichen Aspekten vorgenommen. So opulent wie die Materie ist JESUS CHRIST THE EXORCIST auch künstlerisch. Mit Hilfsmitteln von Progressive Rock und klassischen Querverweisen erzählt Morse in 25 (!) Kapiteln die Geschichte von Gottes Sohn aus einer neuen, ungewöhnlichen Perspektive, mit Judas als Spielverderber, Jerusalem und Gethsemane als Orte geschichtsträchtiger Handlungen, aber auch mit Maria und dem Teufel, dem letzten Abendmahl und der Kreuzigung, also mit allem, worüber uns die Bibel berichtet. Wird JESUS CHRIST THE EXORCIST einen neuen (musikalischen) Kult um den Heiland auslösen? Eine Frage, die sich Morse selbst sicherlich nicht gestellt hat. Ihm ging es nur um eine Chronik, die es neu aufzuarbeiten galt, und für die der gläubige Christ zu Recht der Auserwählte ist.

9/10

Neal Morse
JESUS CHRIST THE EXORCIST
FRONTIERS/SOULFOOD

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