Review: Nazareth – TATTOED ON MY BRAIN

Nazareth - TATTOED ON MY BRAIN

Vitale Veteranen.

Es gibt nicht wenige Die-hard-Fans, die dieses Album ablehnen werden, ohne es überhaupt anzuhören. Bassist Pete Agnew ist das einzige verbliebene Mitglied aus der goldenen Ära der Band, und dies ist die erste Platte ohne die unverkennbare Stimme von Dan McCafferty. Doch unerwarteterweise haben Nazareth hier ihr bestes Werk seit Jahren vollbracht. Der alte Stil ist noch ausreichend vorhanden, um die Oldschool-Aficionados zufriedenzustellen, doch zugleich haben sie auch einen frischen Sound entwickelt, der ihnen eine neue Daseinsberechtigung gibt. Der neue Frontmann Carl Sentance fügt sich souverän und mit ruhiger Hand ein und weigert sich, seinen Vorgänger zu klonen, während die Songs energisch (›State Of Emergency‹), knackig (›The Secret Is Out‹), hymnisch (›Pole To Pole‹) und bluesig (›Push Master‹, ›Change‹) daherkommen. Dass Nazareth sich neu erfunden haben, würde zu weit gehen, aber sie sind meilenweit davon entfernt, ein erloschenes Licht zu sein.

7 von 10

Nazareth
TATTOOED ON MY BRAIN
FRONTIERS/SOULFOOD

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