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Kissin’ Dynamite – ECSTASY

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Kissin Dynamite Ecstasy

Geschmacksexplosion?

Kissin’ Dynamite aus Schwaben wirken optisch und akustisch zwar immer noch ziemlich frisch und jugendlich, Anfänger sind sie aber definitiv keine mehr. Nach mehreren Veröffentlichungen, mal mehr und mal weniger heavy, bringt das Quintett um Sänger Hannes Braun mit ECSTASY nun schon das sechste Album heraus. Das ist etwas weniger metallisch und dafür hard­rockiger ausgefallen als einige der Vorgänger. Wenn man klangliche Parallelen sucht, wird man vielleicht am ehesten bei den Melodic-Party-Groovern The Poodles aus Schwe­den fündig. Wie diese treiben auch Kissin’ Dynamite stark nach vorne und mit großen Hooks gut ins Gehör. Erinnert hin und wieder auch etwas an Avantasia und Landsmann Tobias Sammet, hat inzwischen aber eine eigene Note und genug Wiedererkennungswert. Nicht zuletzt dank der Rückkehr zum Platten-Major Sony, den gelungenen Kompositionen und der positiven Ausstrahlung der neuen Songs könnte den Jungs mit ECSTASY doch noch mal ein Sprung nach vorne gelingen. Eine Ballade wie der potenzieller Schlüpferstürmer ›Still Around‹ und das eingängige ›Superhuman‹ mit viel „Oh-Oh“-Lautmalerei im Refrain haben großes Pop-Potenzial. Wenn Sunrise Avenue mit ansatzweise vergleichbarer Musik groß werden können, warum nicht auch Kissin’ Dynamite mit der härteren Variante?

7/10

Kissin’ Dynamite
ECSTASY
METAL BLADE/SONY

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