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    Review: Johnossi – BLOOD JUNGLE

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    Review: Johnossi – BLOOD JUNGLE

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    johnossiIndierock-Duo trifft auf Pop-Profis – mit überraschendem Ergebnis..

    Auch wenn sich das Stockholmer Duo Johnossi nach seinen zwei Mitgliedern (die engen Jugendfreunde Sänger/Gitarrist John Engelbert und Drummer Oscar „Ossi“ Bonde) benannte, als gelte es, ihre enge Verbindung und ihren Einzel­kämpferstatus noch einmal zu unterstreichen – aufs reine Gitarren/Drums-Konzept á la Black Keys und White Stripes wollten sie sich jetzt doch nicht mehr beschränken. Deswegen ließen sie auf ihrem fünften Album BLOOD JUNGLE Freunde aus der schwedischen Musikszene mitmischen – überraschenderweise ausgerechnet aus der Welt des Pop. Doch keine Angst: Die Produzenten Astma & Rocwell (Nonono) und Co-Songwriter Patrik Berger (Robyn) ziehen Johnossi keinen Rock-Zahn. Indem sie aber die Songs straffen, die Bassdynamik aufpumpen, Melodien in den Fokus setzen und Ohrwurmmomente hervorheben (etwa das stampfende Riff aus ›Weak Spots‹, das gepfiffene Intro von ›Hey Kiddo‹, die schmissige Single ›Hands‹ zur Gänze), machen sie Johnossi zugänglicher. Und zwar nicht für Radio NRJ, sondern für die Foo Fighters/Green Day-Fanmillionen.

    7/10

    Johnossi
    BLOOD JUNGLE
    UNIVERSAL

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