Review: Iggy Pop – BOOKIES CLUB 870 (LIVE RADIO BROADCAST)

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Review: Iggy Pop – BOOKIES CLUB 870 (LIVE RADIO BROADCAST)

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Iggy Pop Bookies Club

Ein aufbereiteter Live-Mitschnitt vom September 1980.

Als Iggy Pop und David Bowie sich wie zwei Ertrinkende am Strohhalm Berlin festhielten, taten sie instinktiv das Richtige: Die Anstrengungen, clean von Heroin und Kokain zu werden, fruchteten in der Schöneberger Hauptstraße ebenso wie gegenseitige Hilfe bei den Meilensteinen THE IDIOT, LUST FOR LIFE, LOW und HEROES. Als sich ihre Wege Ende der 70er wieder trennten, musste vor allem der künstlerisch nicht ganz so versierte Mr. Pop seine eigene Spur finden.

Am 26. September 1980 tat er das im Bookies Club 870 in Detroit, Michigan, mit Bassist Michael Page, Schlag­zeuger Douglas Bowne sowie den Gitarristen Rob Duprey und Ivan Kral, der gelegentlich auch in die Tasten griff. Nachzuhören auf dem optimierten wie in der Laufgeschwindigkeit korrigierten ehemaligen Bootleg BOOKIES CLUB 870, dem Mitschnitt einer lokalen Radiostation. Verpackt in ein ausklappbares Cover samt Fotos vom Konzert, enthalten die ersten einhundert Kopien ein Poster, eine Postkarte sowie ein Sticker-Set. Zusammen lärmte sich das Quintett durch Pop’sche Evergreens der ersten wie zweiten Stooges-Generation (›TV Eye‹, ›I Wanna Be Your Dog‹, ›Raw Power‹, ›Search And Destroy‹) sowie Solo-Material, das mal mit Bowie (›Funtime‹, ›Nightclubbing‹, ›Lust For Life‹), mal ohne ihn (›Dog Food‹, ›Take Care Of Me‹, ›Knocking ’Em Down (In The City)‹ entstanden war.

Als Mark in delikater Brühe fungieren die Raritäten: Das Stones-Cover ›I’m Alright‹ sowie Harold Arlens mit einem Text von Johnny Mercer versehener Stehblues ›One For My Baby (And One More For The Road)‹, einst ein Hit von Frank Sinatra, den der um Publikums­konzentration bemühte Iggy mehrmals unterbricht, bis genügend Ruhe einkehrt, um sein Innerstes preiszugeben.

7/10

Iggy Pop
BOOKIES CLUB 870 (LIVE RADIO BROADCAST)
EASY ACTION/CARGO

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