Review: Horisont – SUDDEN DEATH

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Review: Horisont – SUDDEN DEATH

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Meister der Retro-Champions-League

Auch auf ihrem sechsten Studioalbum gelingt es den Schweden, dem vermeintlich so innovationsarmen Genre, dem sie sich verschrieben haben, faszinierende Aspekte abzugewinnen. Und dabei erneut eine Richtung einzuschlagen, die sich von der des Vorgängers ohne Verzicht auf die bandeigene DNA graduell unterscheidet. Wo straighte Rocker wie die mit einer unerhört betörenden Hook ausgestattete Single ›Pushin’ The Line‹ „klassische“ Horisont-Kost liefern, richten Nummern wie der „Glam-ouröse“, wie aus einem Musical gefallen wirkende Opener ›Revolution‹, das cineastische ›Standing Here‹ oder der die Tradition des einen Songs in Muttersprache auf jedem Album fortführende, mit dezenten Streichern und einer kurz aufflackernden Slide-Gitarre versehene Folkrock- Schmeichler ›Gråa Dagar‹ den Blick auch weit über den Hardrock-Tellerrand hinaus.

Tüpfelchen auf dem i bei all den opulenten Harmonien: Das achtminütige Prog-Meisterwerk ›Archaeopteryx In Flight‹ am Schluss. Wie nicht anders zu erwarten, entscheiden Horisont mit dem titelgebenden Sudden Death ein weiteres Mal das Spiel für sich!

8 von 10 Punkten

Horisont, SUDDEN DEATH, CENTURY MEDIA/SONY

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