Review: Heat – NIGHT TROUBLE

-

Präsentiert

Die ganze Geschichte Der Grössten Rockband Aller Zeiten!

Review: Heat – NIGHT TROUBLE

- Advertisment -

Heat Night Trouble

Zweischneidiges Rock-Schwert.

Die Vorbilder sind mehr als offensichtlich – und das ist auch okay. Das größte Problem am dritten Heat-Vorstoß NIGHT TROUBLE ist allerdings, dass die Klasse der Originale zumindest in der ersten Albumhälfte nicht mal ansatzweise erreicht wird. In der klingt man wie eine Coverband von Thin Lizzy oder den frühen Scorpions. Eine gute Coverband zwar, die wirklich was von ihrem Handwerk versteht, aber eben immer noch eine Coverband. Vor allem Sänger Patrick hinkt Fi­­guren wie Phil Lynott oder Klaus Meine hinterher, was auch gute musikalische Momente wie im leidenschaftlichen ›Sullen Eyes‹ ein wenig abschwächt und bei ›Granny Notes‹ zu einem bemühten, aber vergeblichen Blues-Versuch führt.

Doch siehe da: Mit ›Where Love Grows‹ wendet sich das Blatt. Dezente Iron-Maiden-Momente mischen sich in den geradlinigen Hard Rock, urplötzlich ist instrumental eine ganze Menge mehr geboten, die Songs werden länger, eigenständiger. Kritikpunkt bleibt hier zwar auch der Gesang, dafür gibt es auf der B-Seite einen gelungenen und deutlich abwechslungsreicheren Ritt durch die Schnittmenge aus Classic Rock, Proto-Metal und Hard Rock. Mehr Stücke wie das sehnsüchtige Rock-Epos ›The Kraken‹ (das textlich dennoch ein extrem abgelutschtes Gedicht bedient) wäre auch in der ersten Hälfte wünschenswert gewesen.

6/10

Heat
NIGHT TROUBLE
THIS CHARMING MAN/CARGO

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Das letzte Wort: Beth Hart

Die kalifornische Megastimme über Selbstzweifel, Vergebung, den perfekten Produzenten und die heilende Wirkung von Dankbarkeit. Wer auch nur einen...

Rückblende: Stone Temple Pilots mit ›Interstate Love Song‹

Am Anfang stand eine Bossanova-Nummer. Ergänzt um ein Country-Riff und einen Text über Lügen und Täuschungen, wurde daraus eine...

Video der Woche: Cheap Trick mit ›She’s Tight‹

Robin Zander wird heute 68 Jahre alt. Zum Geburtstag des Frontmanns blicken wir zurück auf das Jahr 1982, als...

Orianthi: Ohne Filter

O ist eine vertonte Zeitreise durch Orianthis Karriere, von futuristischem Rock bis zu gefühlvollem Blues. Mit CLASSIC ROCK sprach...
- Werbung -

The Kinks: Stück „Moneygoround“ bei Youtube

Am 29. Januar veröffentlichen The Kinks auf ihrem Youtube-Kanal "The Moneygoround: A One Man Show For One Night Only...

Review: The Dead Daises – HOLY GROUND!

Wechsel erfolgreich! Sängerwechsel bei etablierten Bands sind ja immer so eine Sache. Bei Judas Priest und IronMaiden hat es eher...

Pflichtlektüre

Battle Of The Bands: Lightscape first Finalist!

From 5th to 10th of september it's Harley-Davidson® European...

Steve Vai – Spirituelles Genie

Er hat sich mit Frank Zappa, David Lee Roth...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenÄHNLICH
Für dich empfohlen