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Hathors – GRIEF, ROSES & GASOLINE

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Außergewöhnlich alternativ

Eine neue Band auf Sub Pop? Ein größeres Kompliment als diese Vermutung beim Hören von GRIEF, ROSES & GASOLINE geht nicht. Eine, wenn auch falsche, so doch durchaus berechtigte Annahme, denn das vierte Album des Trios aus dem schweizerischen Winterthur mischt mit extremer Spielfreude alle Zutaten, die den Alternative Rock in den 90ern zu einem globalen Phänomen gemacht haben: Krach und Melodie, Intensität und Melancholie.

Interessant ist dabei, wie Sänger/Gitarrist Marc Bouffé seine Rotz-Rock-Röhre den unterschiedlichen Stimmungen der ebenso unterschiedlichen Songs anpasst: Mal klingt er wie ein erkälteter Dave Grohl im zweiten Stimmbruch (›It Takes Forever‹, ›Rock This Town‹, ›Loose Ends‹), in den Pop-affinen Stücken dann wie Zakk Wylde in einer Classic-Rock-Band (›The Valley‹, ›Apathy‹). Allein der eingängige Opener ›Where Were You‹ und das tanzbare ›Sleepwalker‹ reichen aus, um dieses Album neben der zweiten The Weight als ein außergewöhnliches Stück Musik des jungen Jahres zu feiern.

8 von 10 Punkten

Hathors, GRIEF, ROSES & GASOLINE, NOISOLUTION/SOULFOOD

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