Review: Francis Rossi – Ich rede zu viel – Die Autobiografie

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Review: Francis Rossi – Ich rede zu viel – Die Autobiografie

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status quo 2016

Familiengeschichten.

Kurz vor seinem 70. Geburtstag dreht Francis Rossi noch mal kräftig auf: Spoken-Word-Tour durch England, Soloalbum mit der Sängerin Hannah Rickard, gemeinsame Single mit Gotthard und ein neues Buch – „Ich rede zu viel – Die Autobiografie“. Diese entstand in Kooperation mit dem englischen Journalisten Mick Wall, der Rossi, Parfitt & Co. schon bei der offiziellen Status-Quo-Autobiografie unter die Arme gegriffen hatte. Der Sänger und Gitarrist der legendären Status Quo, Sohn eines italienischen Eisverkäufers und einer irischen Mutter, berichtet darin auch ausführlich über sein Verhältnis zum Ende 2016 verstorbenen Rick Parfitt, mit dem er ein halbes Jahrhundert die Bühnen rockte.

Sein Fazit: Gegensätze ziehen sich an – er ein Grübler, der oft in der Vergangenheit und Zukunft lebt, und Parfitt der geborene Rockstar, der den Moment auskostet. Rossi stellt aber auch klar, dass es in „Ich rede zu viel“ in erster Linie um ihn selbst geht und nicht so sehr um Parfitt oder Status Quo. Und so erfahren wir von seinen Dro­gen­eskapaden, die ihn zum Größenwahn verleiteteten, seiner Kindheit in einer Großfamilie in Lon­don oder von seiner Angst vor Menschen.

Positiv fällt die rotzige, umgangssprachliche Erzählweise von Rossi auf, der kein Blatt vor den Mund nimmt – es wirkt beinahe so, als würde er seine Storys einem Kumpel unter vier Augen erzählen. Das wirkt lebendig und macht Spaß beim Lesen. Daumen hoch!

7/10

francis rossi autobiografie

Ich rede zu viel – Die Autobiografie
Von Francis Rossi
Hannibal Verlag

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